Berlin & 24C3 – Letzter Teil

Und dann war auch schon der letzte Tag angekommen… Nun, alles Gute muss auch mal zu Ende gehen, und ja es war die schönste Zeit, die ich erlebt hatte in den letzten paar Jahren. Also hab ich mich dazu entschlossen, den Tag einigermaßen geruhsam ausklingen zu lassen. Zuerst einmal lief ich ziellos am Roten Rathaus vorbei…

… dann am Fernsehturm, he… da is ja was freischwebend…


… man sah bekannte Persönlichkeiten…

… kleine Raketen …

… ikonische Stellen …

… und ne Tram …

… und wo ist das alles zu finden? Genau…

Nun bin ich zuerst zum letzten Mal auf den 24C3 gegangen. Dort gab es einen interessanten Vortrag über den „Arctic Cold War“ über die Vorgehensweisen von Anreinerstaaten an die Antarktis und den beginnenden kalten Krieg um Rohstoffe, kürzere Schifffahrtswege und viel Eis, das bald nicht mehr vorhanden ist. Kann man nur weiterempfehlen den Vortrag, mit einem Hang zur sarkastischen Selbstironie. Seltsamerweise ging nun zum ersten Mal auch mein WLAN seit dem ersten Abend… Hat ja auch lang gedauert … 🙂 Naja…. was sollte man auch erwarten von einem Kongress, wo sich einige Teilnehmer damit brüsteten, Hausverbot beim Media Markt bekommen zu haben, als sie mit Hilfe von TVBeGone mal die ganze Fernsehabteilung lahm gelegt hatten. Nun ja… für mich wars das… also was blieb… Hm… da hinten steht eine lange Schlange… stellen wir uns mal dahin…
Nun ja… 2 Stunden später und zwei Sicherheitswarteblöcke („Die maximale Anzahl an Besuchern ist erreicht, bitte warten…“) später gings dann endlich nach oben… ja … ich war auf dem Fernsehturm. Erst mal das coole, mit Hilfe meines iPods habe ich mal die Zeit gestoppt, wann man oben angekommen ist… gerade als der Lift-Meister gesagt hat, 40 Sekunden, konnte ich dieses Ergebnis verifizieren. Hui. 6 m/s fährt das Teil nach oben. Gut, solange man nicht oben wieder rausfliegt 🙂 Und ja… es gab ein paar tolle Aussichten…





So… nun war es aber schon etwas dunkel, und da morgen früh schon gleich der Heimweg begonnen sollte… gab es an dem Abend nicht viel… oder doch… Erste Idee… Imax 3D. Nun gut, war ne gute Idee… wäre nur der Scheiß Ticketserver ausgefallen vom CineStar… Und nein, nicht nur für Berlin, sondern deutschlandweit… narf… Nun gut, also auf zum CS, und Karten direkt holen. Also auf zum Potsdamer Platz. Dort gingen wir dann schnell Richtung Potsdamer Platz, vorbei an ein paar Gläubigen, die uns irgendwelche Flyer in die Hand drücken wollten… Hm… ne Dame anscheind mit ihren 2 Töchtern verteilen Flyer und Bücher… und machen Werbung für kostenlose Stresstests… Moment… Stresstests… äh… was sind das denn für Bücher… Dianetics… argh… Flucht… Schnell weg hier… OK, vorbei an den Scientologen, und vorbei am Bahntower zum Sony-Center. So… organisieren wir mal Karten für drei Leute. Hm… Problem ist… es sind nur noch 2 Sitzplätze vorhanden im Imax… Fuck… OK, dann gehen wir halt eben essen… Ein kurzer Umblick zeigt ein australisches Restaurant mit Känguruh und Krokodil… Uns läuft bei dem Gedanken schon das Wasser im Mund zusammen… doch auch hier… keine Sitzplätze mehr frei. Irgendeiner mag uns nicht. Es begann nun eine Odyssee durch ganz Berlin, um ein geeignetes Speiselokal zu finden. Dabei war die erste Idee… Hmmm… Friedrichsstrasse / Unter den Linden. OK, da gabs nicht viel ansprechendes. Also sind wir mal, wenn wir in der Nähe sind, zum Reichstag…


Aus der Ferne sah dann unser Kollege dann eine Art Zelt. Doch gibts da auch was zu essen… Aus der Ferne denken wir ein „Tim“… Könnte das für Tim Mälzer stehen?… OK, nicht wirklich. Es gab zwar dort was zu essen, aber nur mit einem Varieté Programm kombiniert… Mist. Also weiter… Ein paar Meter weiter gab es etwas mehr Action, auf der Strasse des 17. Juni… Hm… die Feiermeile, also einen Tag später halt. Vielleicht gibts hier ja nen Schwenker… OK, nach einigen hundert Metern fühlte man sich zwar wirklich wie auf ner Kirmes… aber ohne Schwenker halt… aber dafür gabs dann dieses hier…

…und Lichtproben…

Nun gut, bis auf ein paar Mini-Donuts (superlecker) gabs dann da nix zu finden, also ab zu einem kleinen Spezialtipp… der lag aber irgendwo auf dem Kudamm… also ab in den nächsten Bus, zum Bahnhof Zoo und dann in die nächste U-Bahn. Unser nächstes Problem war aber… wir sind irgendwie auf der falschen Seite der U-Bahn ausgestiegen…
Also bin ich schon wieder den halben KuDamm entlang gelaufen… Mit den bereits vorhandenen Blasen an den Füßen… Mist…

Aber nach einem etwas längeren Fussmarsch sind wir dann endlich an einem spanischen Spezialitätenhaus vorbeigekommen… Mann war das lecker… Hier könnte ich bleiben… Aber die Tour war zu Ende… Nun blieb nur noch das Kofferpacken, und sich so langsam zu verabschieden von Berlin… und zu verabschieden von diesem Aktivierungsschlüssel für unseren Raum-Safe, der eh nicht funktionierte…

Mit nur wenig Schlaf (vielen Dank noch an die Leute, die nachts um 3 Uhr Basketball spielen wollten auf dem Hotelflur…) ging es dann am nächsten Morgen. Und noch einen letzten Blick auf den Fernsehturm…

Nun ja… es war die schönste Zeit gewesen… und gefolgt wurde es von den bisher härtesten Tagen in meinem Leben, die ich am liebsten gleich vergessen würde… Aber das sind andere Geschichten…

Prost Neujahr und alles Gute für das neue Jahr 1984…

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