{"id":652,"date":"2009-03-15T14:25:18","date_gmt":"2009-03-15T12:25:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dailyarvel.de\/?p=652"},"modified":"2009-03-15T14:25:18","modified_gmt":"2009-03-15T12:25:18","slug":"uber-killerspiele","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.dailyarvel.de\/?p=652","title":{"rendered":"\u00dcber Killerspiele"},"content":{"rendered":"<p>Es war 1993, als ich zusammen mit einem alten Schulkamerad in den Promarkt gegangen bin (damals noch in Roden situiert) und dabei gewesen bin, als er sich Mortal Kombat 2 gekauft hat, und wir waren damals 12 gewesen. Zu dem Zeitpunkt gab es noch keine USK, nur Altersempfehlungen und keinen gro\u00dfartigen Jugendschutz. Also haben wir als 12 J\u00e4hrige halt ein ultrabrutales Spiel ab 18 gespielt. Einige Tage sp\u00e4ter wurde dann das Spiel auch indiziert und einige Zeit sp\u00e4ter sogar beschlagnahmt, was das \u00c4quivalent zu einem Fatality in der deutschen Medienkontrolle entspricht. Nun, f\u00fcr die j\u00fcngeren Leser dieses Blogs (wenn es \u00fcberhaupt welche gibt^^): Mortal Kombat ist ein Beat&#8216; em Up Spiel, das als erstes Spiel \u00fcberhaupt auf 16bit Konsolen wie dem SNES realistische Spielfiguren verwendet hat, gepaart mit brutalen Schl\u00e4gen und sogenannten Fatalities. Falls ein Gegner K.O. gegangen ist, besteht f\u00fcr den Sieger die M\u00f6glichkeit, ihm den Rest zu geben&#8230; den Rest geben beinhaltet Dinge wie Kopfabreissen, Eineisen und K\u00f6rper zerschlagen oder jemanden in eine Grube mit mannshohen spitzen Stacheln schmei\u00dfen. Also genau das, was man mit einigen Killerspiel-Politikern auch gerne machen w\u00fcrde&#8230;<\/p>\n<p>Worauf ich hinaus will, ist dass sich seit 1993 sehr viel getan hat. Jetzt, gut 16 Jahre sp\u00e4ter haben wir eine funktionierende Beh\u00f6rde, die das alles kontrolliert, gro\u00dfe Symbole, die darauf hinweisen, f\u00fcr wen ein Spiel geeignet ist und Verk\u00e4ufer in Fachm\u00e4rkten, die auch tats\u00e4chlich nachfragen, ob man tats\u00e4chlich ein bestimmtes Alter erreicht hat.\u00a0 Nun, eigentlich sollte man doch zufrieden sein, aber dann kommt jedes Jahr mindestens einer auf die Idee, einen Amoklauf zu starten.<\/p>\n<p>Die sofortige Meinung einer Politiker und Journalisten ist dann nat\u00fcrlich erschreckenderweise immer die Gleiche: Waffengesetze m\u00fcssen versch\u00e4rft und der Jugendschutz verst\u00e4rkt werden. Sind das die Gr\u00fcnde oder die Katalisatoren einer solchen Katastrophe? Meiner Meinung nach sind das 2 verschiedene Paar Schuhe. Gr\u00fcnde sind meist in der Pers\u00f6nlichkeit zu suchen. Menschen, die nicht geliebt werden. Menschen, die geh\u00e4nselt von ihren Kameraden. Menschen, die keinen Ausweg aus ihrer Situation sehen. Menschen, die sich keine sch\u00f6ne Zukunft ausmalen k\u00f6nnen. Perspektivlosigkeit, Lieblosigkeit, Freundschaftslosigkeit.<\/p>\n<p>Knapp ein F\u00fcnftel der verstorbenen m\u00e4nnlichen Jugendlichen im Jahr 2006 haben sich selbst das Leben genommen (<a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Content\/Publikationen\/Querschnittsveroeffentlichungen\/WirtschaftStatistik\/Gesundheitswesen\/AktuellSuizid,property=file.pdf\">Quelle<\/a>) . Meiner Meinung nach sind die Amokl\u00e4ufe, die wir hier sehen in aller Regelm\u00e4\u00dfigkeit erweiterte Suizide. Die meisten Suizide bringen sich in ihrer Verzweiflung selbst um. Und dann gibt es die Leute, die sich in ihrem Wahn an ihren Peinigern r\u00e4chen wollen. Und ich habe ehrlich gesagt noch von keinem Amokl\u00e4ufer bei Electronic Arts oder Blizzard Activision geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Meiner Meinung nach sind Amokl\u00e4ufe eher im Kontext von Kamikaze-\u00e4hnlichen Man\u00f6vern anzusehen. Prinzipiell gesehen seh ich da gro\u00dfe \u00c4hnlichkeiten im Ablauf. Man plant eine Mission, um seine Feinde zu vernichten, und dabei in Kauf nimmt, dass man das Ende der Mission nicht \u00fcberlebt. Wie kann man sonst erkl\u00e4ren, dass die Amokl\u00e4ufe immer in Schulen oder Arbeitsst\u00e4tten stattfinden? Weil die Amokl\u00e4ufer dort den Grund ihrer Qualen erhalten haben. Und sich an den Menschen r\u00e4chen wollen, die den Schaden beigebracht haben. In der Regel sind das meistens Leute, die zur\u00fcckgezogen leben oder &#8222;unauff\u00e4llig&#8220; gewesen sind. Umgangssprachlich wird dabei nat\u00fcrlich gemeint, dass der Kerl ein Einzelk\u00e4mpfer war und keine Freunde hatte und sich nicht an den Stil der anderen anpassen wollte. Eigentlich sollte das doch auff\u00e4llig sein&#8230; oder?<\/p>\n<p>Und hier sollte meiner Meinung nach die Politik einschreiten. Ich habs in meinem Leben in meiner Schulzeit ja selbst gesehen, wie unf\u00e4hig und machtlos Lehrer und Schulleiter eigentlich sind. &#8222;Ich schneid dir die Eier ab&#8220;, wurde ich mal am ersten Schultag von Klassenkameraden empfangen. Daraufhin meinte der Direktor sp\u00e4ter, dass es nur darauf ankommen w\u00fcrde, ob &#8222;das Messer ge\u00f6ffnet oder geschlossen w\u00e4re&#8220;. Gut, es waren die 90er Jahre, da wurden solche Drohungen noch nicht ernst genommen. Aber es zeigt doch, dass einiges schief l\u00e4uft in der Gesellschaft. Gewalt und Macht siegt leider doch immer noch \u00fcber Intelligenz und Zuneigung.<\/p>\n<p>Ich musste jahrelang mit solchen Dingen zurecht kommen, ob jetzt im Kindergarten, in der Grundschule, auf dem Gymnasium, beim Zivildienst oder selbst auf der Uni wird man gemobbt, ausgelacht oder Opfer von Machtspielen. Und ich muss zugeben, dass ich selbst viele Computerspiele gespielt habe, um meinen Frust abzureagieren. Gut, ich hab mich da lieber in einen\u00a0 TIE Fighter gesessen und dort zahlreiche Rebellen-X-Wings zerblastert. Mein Rekord lag in einem Level sogar mal ca. 120-130 Absch\u00fcsse in 20 Minuten. Aber ich w\u00e4re nie auf die Idee gekommen, jemandem auch nur ein Haar zu kr\u00fcmmen. Ich bin sogar so gegen gewalt eingestellt, dass ich sogar Selbstverteidigung ablehne. Ich sollte mal in einen Win Tsun-Verein reingehen, aber ich bin nach der ersten Sitzung schon herausgegangen, weil im Endeffekt wieder Gewalt eingesetzt, wenn auch nur als letzte Instanz. Und da bin ich auch mit meinem gewaltlosen Widerstand am falschen Ort.<\/p>\n<p>Ein weiterer Grund liegt in der heutigen Gesellschaft. Die Fernsehsender konfrontieren einen tagt\u00e4glich mit Reality-Shows, zeigen einem ein gestelltes Leben, einen Spiegel in eine Parallelwelt, die eigentlich nur in den K\u00f6pfen von Fernsehproduzenten, deren Autoren und deren Schnitt-K\u00fcnstlern existieren. Das &#8222;wirkliche Leben&#8220;, das dort gezeigt wird, hat eigentlich nix mit dem zu tun, was in deren Werbeslogans versprochen werden. Und doch sind solche Sendungen ein Sprungbrett f\u00fcr Tausende, wenigstens einmal ihre 15 Minuten Ruhm zu bekommen, ob jetzt f\u00fcr ein perfektes Dinner, die Geschichte der Geburt eines Kindes, dem Neum\u00f6blieren eines Hauses, bei Missgl\u00fcckten Eltern oder starkverschuldeten Familien. Hauptsache die Quote z\u00e4hlt und man war einmal im Fernsehen. Und in diese Ecke kommen dann die Attent\u00e4ter. Sie waren jahrelang in eine Ecke gedr\u00e4ngt worden, unbeachtet von sogenannten Freunden, Eltern und Lehrern, lebten ein Leben f\u00fcr sich allein, w\u00e4hrend langsam die Last und der Druck von oben immer schwerer wurden, bis zu einem Punkt, wo ein Schrei nicht mehr ausreicht, sondern wo man selbst sich ein Denkmal setzen will. Ich denke jeder Mensch hat das Bed\u00fcrfnis, irgendwas im Leben zustande zu bringen, das die Menschheit voranbringt oder etwas zu erreichen, wor\u00fcber Menschen sprechen. Ich selbst habe f\u00fcr mich diesen Schritt und diesen Wunsch schon immer gehabt, und ich f\u00fchle mich jetzt so langsam in einer Position, wo ich dies auch erf\u00fcllen kann, nach jahrelanger Arbeit und trotz vieler R\u00fcckschl\u00e4ge. Leider scheitern viele vorzeitig und sehen keine Zukunft f\u00fcr sich und wollen auf andere Art und Weise ein Zeichen setzen. Und dieses Zeichen sieht man dann in den Nachrichten&#8230;<\/p>\n<p>Und diese Nachrichten werden immer mehr von inkompetenten Leuten besetzt. Leute, die irgendwann vor 10-20 Jahren einen Abschluss in Germanistik oder Journalistik hatten, und sich seitdem nur noch f\u00fcr das t\u00e4gliche Tagessch\u00e4ft interessieren. Immer muss man die besten, schnellsten und informativsten Nachrichten haben. Nicht immer sind die schnellsten Nachrichten die besten&#8230; Zu guten Nachrichten z\u00e4hlen lange Recherche-Arbeit und ausgewogene Berichterstattung. Das hei\u00dft, wenn Ger\u00fcchte gesendet werden (wie die Falschmeldung \u00fcber die Ank\u00fcndigung im Internet), dann sollten die erst mal genau gepr\u00fcft werden und nicht einfach \u00fcbernommen. Gerade in der heutigen Zeit, wo einfach nur eine kurze \u00c4nderung in einem Wikipedia Artikel sogar schon f\u00fcr eine Seite 1-Nachricht in der Bild werden kann. Mir scheint es vorzukommen, dass die Medien immer wieder den Ratschlag mitteilen, dass man &#8222;Medienkompetenz&#8220; erhalten sollte. Aber selbst haben sie es noch nicht geschaft, diese Kompetenz zu erhalten. Und so kommt es schnell vor, dass unvorbereitete Journalisten schnell immer mit den gleichen Nachrichten kommen. Waffengesetze zu schwach, Killerspiele sinds schuld. Ist es nicht feige und jorunalistisch h\u00f6chst fragw\u00fcrdig, bereits wenige Stunden nach einer solchen feigen Tat, bereits erste Schl\u00fcsse zu ziehen, wenn noch nicht mal die Leiche des Attent\u00e4ters vom Tatort entfernt wurde.<\/p>\n<p>Nun gut, es ist immer leicht etwas zu verdammen, was man nicht kennt oder selbst erfahren hat. OK, es gibt durchaus Beispiele, die ich durchaus moralisch bedenklich finde. Es stimmt durchaus, dass Spiele wie Manhunt oder Postal nicht in Deutschland ver\u00f6ffentlicht werden. Das sind Spiele, die ich durchaus als Killerspiele anerkennen w\u00fcrde. Doch was ist \u00fcberhaupt ein Killerspiel. Faktisch gibt es bislang noch keine genaue Definition dieses Begriffs (siehe <a href=\"http:\/\/www.killer-spiele.info\/killer-spieleinfo\/der-begriff-killerspiel.html\">hier<\/a>). Das Tolle ist nur die Art, wie Medien diesen Begriff mit der Brechstange verwenden. Besonders auf Spiele wie Counter-Strike oder jetzt aktuell Far Cry 2 schie\u00dfen sich die Leute regelrecht ein. CS beispielsweise ist das absolute Kultspiel unter den Jugendlichen von heute, und man ist schon etwas komisch dran, wenn man noch nicht einmal wenigstens f\u00fcr 5 Minuten einmal CS in seinem Leben gezockt hat. Insofern laufen da einige Leute schon direkt ins offene Messer, wenn man CS als Hauptursache ansieht. Vor allem, wenn man bedenkt, was das Spiel eigentlich macht. Da k\u00e4mpfen in der Regel 5-Mann-Teams gegeneinander. Hm. Hat man jemals einen Amoklauf mit einem 5-Mann-Team gesehen? Ich noch nicht. Vielleicht liegt das auch daran, dass ein 5-Mann-Team st\u00e4ndig miteinander kommunizieren muss, sich absprechen muss, wo man agiert, wenn man das Spiel <strong><em>richtig<\/em><\/strong> spielen will. Kommunikation&#8230; hm&#8230; dazu braucht es Leute, denen man vertrauen kann. Freunde zB. Ach ja, solche Leute hatten in der Regel keine. Macht es also Sinn, ein solches Spiel direkt als Hauptursache zu verwenden? Ich k\u00f6nnte mich durchaus mit der Kauf-CD von Counter-Strike in meine alte Schule stellen und trotzdem niemanden damit t\u00f6ten (ausser man zerbricht die CD und benutzt die Scherben&#8230; aber ich schweife ab). Fakt ist, dass hier definitiv eins fehlt. Medienkompetenz. Erstens, weil ein 17-j\u00e4hriger ein Spiel ab 18 spielt. Da stimmt schon mal was nicht. Zweitens sollte jemand ein Spiel kategorisch einordnen k\u00f6nnen. Zwischen jemandem schaden wollen und jemandem schaden liegt schon ein gro\u00dfes Loch. Und damit man dieses Loch nicht \u00fcberquert, ben\u00f6tigt man Freunde. Gute positive Erfahrungen. Aufmunterungen und Perspektiven. Tischtennis spielen lenkt durchaus von dem t\u00e4glichen Konflikt ab. Ich habe das selbst Jahre lang betrieben. Dennoch hat das das urspr\u00fcngliche Problem bei mir an der Schule nicht l\u00f6sen k\u00f6nnen. Und hier kommen die Lehrer ins Spiel. Achtet nicht so sehr auf gro\u00dfe Gruppen, wo was passieren k\u00f6nnte. Achtet lieber auf die Leute, die allein auf dem Schulhof herumlaufen. Die Probleme, die diese Leute haben, k\u00f6nnen sich durchaus zerst\u00f6rerisch auf deren Zukuft auswirken. Ich hab meine Schwierigkeiten damals in etwas positiv umwandeln k\u00f6nnen. Jahreslanges Lernen und Arbeiten hat geholfen. Aber ich muss noch heute mit den Rissen in meiner Seele k\u00e4mpfen, die ich damals in dieser Zeit erhalten habe&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es war 1993, als ich zusammen mit einem alten Schulkamerad in den Promarkt gegangen bin (damals noch in Roden situiert) und dabei gewesen bin, als er sich Mortal Kombat 2 gekauft hat, und wir waren damals 12 gewesen. Zu dem Zeitpunkt gab es noch keine USK, nur Altersempfehlungen und keinen gro\u00dfartigen Jugendschutz. 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