{"id":2068,"date":"2018-06-30T09:33:36","date_gmt":"2018-06-30T07:33:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dailyarvel.de\/?p=2068"},"modified":"2018-06-30T09:33:36","modified_gmt":"2018-06-30T07:33:36","slug":"die-nerdesthemen-elefantenhochzeiten","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.dailyarvel.de\/?p=2068","title":{"rendered":"Die Nerdesthemen &#8211; Elefantenhochzeiten"},"content":{"rendered":"<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Die Nerdesthemen - So ver\u00e4ndern Elefantenhochzeit die Medienlandschaft\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/_9NkoirFa6k?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>In der Science-Fiction-Literatur kennt man den Begriff von Mega-Corporations. Mega-Konzerne, die so gro\u00df gewachsen sind, dass ihre Monopolstellung so gro\u00df geworden ist, dass sie sich nicht nur \u00fcber die Gesetzte stellen k\u00f6nnen, sondern sie selbst verfassen k\u00f6nnen. Bekannte Filme wie Metropolis oder Blade Runner spielten schon mit dem Gedanken gro\u00dfer Mega-Konzerne, die in alle Bereiche des Lebens aller Menschen ihren Einfluss haben.<\/p>\n<p>Und wenn man sich mal anschaut, welche Firmen Interesse daran haben, andere Firmen aufzukaufen, dann kann man doch schnell zu dem Schluss kommen, dass wir jetzt schon in einer solchen Utopie leben. Wenn man sich in der Realit\u00e4t umschaut, wer denn da als MegaCorporation in Frage kommen k\u00f6nnte, fallen einem durchaus schnell einige Kandidaten ein: Google, Apple, Sony, Samsung oder Facebook sind die ersten Firmen, die einem da schnell in den Sinn kommen.<span class=\"Apple-converted-space\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>In den bisherigen Nerdesschauen habt ihr immer wieder was davon geh\u00f6rt, dass Filmstudios wie Comcast, Disney, 21st Century Fox, Netflix, Amazon und Konsorten sich gegenseitig aufkaufen m\u00f6chten. Klar, wenn da Disney Fox kaufen will, denkt jeder sofort nur daran, dass jetzt endlich die X-Men und die Fantastischen Vier im Marvel MCU auftauchen werden. Doch das ist nicht der wahre Hauptgrund f\u00fcr solche Elefantenhochzeiten. Denn es gibt auch in anderen Bereichen ebenfalls Elefantenhochzeiten \u00e4hnlicher Natur.<\/p>\n<p>In Deutschland gibt es ja doch einige gr\u00f6ssere Supermarktketten. Wenn man aber genauer hinschaut, sieht man, dass die Marktlandschaft etwas anders aussieht. Da gibt es die Edeka-Gruppe, zu der auch der Discount-Markt Netto geh\u00f6rt, die Schwarz-Gruppe, die Lidl und Kaufland enth\u00e4lt, die Rewe-Gruppe, in der auch Penny dazugeh\u00f6rt, Aldi mit Aldi Nord und Aldi S\u00fcd, die Metro-Gruppe mit Real und Media-Saturn, Tengelmann mit Kaiser, Obi, Tedi und Kik, dm, Rossmann und die Globus-Kette. Wenn man sich zur\u00fcckerinnert, dann fehlen da sehr viele Superm\u00e4rkte, die wir in der Vergangenheit hatten. Minimal und extra sind in Rewe aufgegangen, w\u00e4hrend Promarkt von Rewe eingestellt wurde, Hertie ist von Karstadt aufgekauft worden, Praktiker riss Max-Bahr mit in den Abgrund und wurde sp\u00e4ter abgewickelt, Ihr Platz ging zusammen mit Schlecker unter, Plus wurde von Edeka geschluckt und als zum Teil als Netto weitergef\u00fchrt. Wenn man sich alleine mal anschaut, dass im Bereich der Elektro-Fachm\u00e4rkte die zwei gr\u00f6ssten Platzhirsche sind: Media Markt und Saturn, beide innerhalb der Metro-Gruppe, bekommt man vielleicht ein Gef\u00fchl, wie ein Konsortium ein Marktmonopol erreichen kann. Theoretisch sind Saturn und Media Markt Konkurrenten auf dem gleichen Markt\u2026 aber Media M\u00e4rkte sind eher auf der \u201egr\u00fcnen Wiese\u201c angelegt, also meist ausserhalb der Stadtkerne und Saturne findet man eher in den Innenst\u00e4dten. Und so kommt man sich nicht gegenseitig in die Quere. Kampfpreise werden untereinander vermieden oder gleichen sich gegenseitig aus. Wenn die einen Laptops und Computer-Monitore reduziert haben, haben die anderen Handys und Fernseher reduziert. Das Problem an der Sache ist aber, dass man selber die Preise immer noch in der Hand behalten kann und die Preise bestimmen kann. Dadurch dass aber das Gesch\u00e4ft \u00fcber Onlineh\u00e4ndler wie amazon oder ebay immer gr\u00f6sser wird, m\u00fcssen auch Media Markt und Saturn entsprechend ihre Strategie ver\u00e4ndern und neue Marktsegmente belegen oder andere Konkurrenten aufkaufen.<\/p>\n<p>In der Medien-Branche sehen wir die gleiche Marktb\u00fcndelung und Konzentrierung. In Deutschland haben wir da zum Beispiel den Burda Verlag, der unter anderem der Mutterkonzern f\u00fcr Bunte, Superillu, Playboy, Focus, Chip, Huffington Post Deutschland, sowie Holiday Check und Xing ist. Bertelsmann hat die Kontrolle \u00fcber die RTL Gruppe, Penguin Random House, Gruner + Jahr und den Musikverlag BMG. Der Axel Springer Verlag hat die Tageszeitungen Bild, Die Welt und B.Z., sowie H\u00f6rzu in seinem Portfolio und ist ausserdem beteiligt an Onlineportalen wie <a href=\"http:\/\/autohaus24.de\">autohaus24.de<\/a>, Business Insider, Immowelt oder die Internet-Jobb\u00f6rse Stepstone. Wir haben da jetzt schon 2 bekannte Jobportale geh\u00f6rt mit Stepstone und Xing, die auf dem deutschen Markt grossen Verlagen geh\u00f6ren. LinkedIn, das gr\u00f6sste berufliche Social Media Portal auf internationaler Ebene, geh\u00f6rt seit 2016 Microsoft zum Kaufpreis von 26,2 Milliarden. Und darum geht es in den letzten Jahren immer st\u00e4rker. Welche Social Media Plattform hat die meisten Nutzer und wie kann man diese Nutzerbasis monetarisieren. Bertelsmann zum Beispiel kaufte 2009 via die RTL Gruppe Wer-kennt-wen, musste allerdings diese Plattform nach einigen Jahren schliessen, da immer mehr<span class=\"Apple-converted-space\">&nbsp; <\/span>Nutzer zu Facebook abgewandert sind. \u00c4hnlich ging es auch der Holtzbrink Verlagsgruppe, die die die VZ Netzwerke wie Sch\u00fclerVZ und StudiVZ und ausserdem der Mutterkonzern f\u00fcr den Tagesspiegel, das Handelsblatt und die Zeit ist. Facebook kaufte Whatsapp f\u00fcr 19 Milliarden und Instagram f\u00fcr eine Milliarde US Dollar. 1 Millarde war Twitch auch Amazon wert.<\/p>\n<p>Im Bereich der Lebensmittel und der Dinge, die man so im Supermarkt kaufen will, sieht die Sache noch viel anders aus, wenn man sich auf der Verpackung anschaut, wer denn da der Mutterkonzern ist. Bei Oreo steht zum Beispiel der Name Mondelez International. Mondelez ist eigentlich ein Teil des Kraft-Konzerns gewesen, der nach mehreren Aufk\u00e4ufen aufgesplittet wurde in Kraft Foods und Mondelez. Mondelez hat dabei Marken wie Milka, Ritz, LU, TUC, Toblerone, C\u00f4te d\u2019Or oder die schwedische Schokoladenmarke Marabou. Ach ja, die Herstellerfirmen von Kraft Ketchup und Heinz Ketchup sind mittlerweile auch unter einem Dach. Dann gibts da noch Unilever, die bekannte Firmen wie Becel, Ben &amp; Jerry\u2019s, Langnese, BiFi, DuDarfst, Knorr, Lipton, Mondamin, Pfanni, Rama oder Sanella unter sich hat, wie auch die Non-Food Marken Axe, Dove, DuschDas oder Rexona. OMO, Viss und Domestos kommen auch von Unilever. Ein Who-is-Who der Markennamen unter einem Dach. Und schauen wir noch einmal bei Nestl\u00e9 vorbei: Da haben wir nat\u00fcrlich die Corn Flakes und Nesquik, Kaffeesorten wie Nespresso, Wassersorten wie Perrier, S. Pellegrino oder Vittel, Nestea, H\u00e4agen-Dasz, M\u00f6venpick, Sch\u00f6ller, Alete, Buitoni, Maggi, Thomy, DiGiorno Pizza, Wagner Pizza, Herta, After Eight, Kitkat, Lion oder Smarties. Sehr viele kleine einzelne Produkte, die aber alle den gleichen Mutterkonzern haben.<span class=\"Apple-converted-space\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p>Und jetzt machen wir den Sprung zu den Elefantenhochzeiten, die wir am Anfang des Videos kurz angesprochen haben. Wer kauft hier denn eigentlich wen bei den Filmstudios. Welche Strategien werden verfolgt. Und welche Auswirkungen auf die Kunden wird das haben?<\/p>\n<p>Hier ist Disney eigentlich schon das Parade-Beispiel. Ein Unternehmen, das sich zwar auf die Herstellung von Entertainment-Produkten spezialisiert, aber dennoch sehr viele andere wichtige Unternehmungen hat.<span class=\"Apple-converted-space\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p>2017 hat der komplette Disney Konzern Einnahmen gemacht in H\u00f6he von \u00fcber 55 Milliarden US-$. Mehr als 8 Milliarden kamen da aus Einnahmen der Walt Disney Studios in Form von verkauften Kinotickets oder DVDs, fast 5 Milliarden aus Consumer Produkten wie z.B. Merchandising, mehr als 18 Milliarden aus den Gesch\u00e4ften der Park- und Hotelanlagen rund um die vielen Disneylands und Disney Worlds und \u00fcber 23 Milliarden aus Mediennetzwerken wie die Fernsehsender abc, ESPN. Wenn man sich nun umschaut, hat Disney eine grosse Kontrolle \u00fcber die Vermarktungskette eines beliebigen Franchises. Beginnen tut dies bei den Rechten an beliebter Franchises wie Star Wars, Marvel oder halt Micky Maus und Donald Duck selbst, die dann von den Filmstudios und Comic-Studios in Kinofilme oder Comic-B\u00fccher weiter entwickelt werden. Zus\u00e4tzlich dazu werden Actionfiguren, Spielzeug und lizensierte Kleidungsst\u00fccke verkauft, bis dann sp\u00e4ter die Filme auf den eigenen Fernsehsendern weiter gesendet, vermarktet und ausgewertet werden. Da allerdings sowohl Kino als Fernsehen als Medienplattform weiter in ihrer Wichtigkeit zur\u00fcckgehen werden, versucht man auch ein weiteres St\u00fcck der Vermarktungskette der eigenen Marke hinzuzuf\u00fcgen: Online-Streaming. Netflix hatte 2012 Exklusivrechte von Disney erhalten, um s\u00e4mtliche Filme der von Disney, Marvel und Pixar ab 2016 zu zeigen. Dar\u00fcber hinaus schloss man dann auch 2015 einen Deal zu einer gemeinsamen Produktion von Marvel-Serien wie Daredevil, Jessica Jones, Luke Cage und Iron Fist. Doch ab 2017 \u00e4nderte sich die Strategie von Disney radikal. Und dies zeigt sich am Beispiel der Streaming Plattform hulu. hulu war ein Gemeinschaftsprojekt mehrerer Konzerne wie The World Disney Company, 21st Century Fox, Comcast zu jeweils 30% Beteiligung und weiterer 10% bei Time Warner. Dadurch, dass Disney jetzt Fox aufkaufen m\u00f6chte, gehen die 30%, die Fox geh\u00f6rt haben, an Disney \u00fcber. Und so haben wir schnell eine Aktienmehrheit von 60% Anteilen auf Seite Disneys. Juchhu f\u00fcr die Maus, sie haben nun eine starke Kontrolle \u00fcber eine Streaming-Plattform. Dadurch dass man jetzt eine eigene grosse Streaming-Plattform haben wird, ist der Exklusiv-Deal zu Netflix nat\u00fcrlich hinderlich, also wird dieser gecancelt. Parallel dazu k\u00fcndigte Disney schon an, dass sie an der Entwicklung einer eigenen Streaming-Plattform arbeiten werden, also kann man fast schon wetten, dass hulu quasi als Startgrundlage f\u00fcr die neue Disney-Plattform dienen wird. Nat\u00fcrlich wird so eine Streaming-Plattform, in der nur alte Disney-, Marvel- und Star Wars-Filme gezeigt werden irgendwann mal langweilig, und so ist es hilfreich, wenn man dann noch ein ebenfalls starkes Studio aufkauft, deren Filmlizenzen enorm sind. Denn hier sammeln sich Filme wie die Alien-Reihe, Family Guy und die Simpsons, Planet der Affen, Independence Day, Akte X, Stirb Langsam, die Avatar-Reihe und nat\u00fcrlich auch die Kronjuwelen des Marvel-Universums: Die X-Men und die Fantastischen Vier. Aber glaubt mir, das sind nur die kleinen Peanuts dieses Riesen-Deals. Aber: Nicht nur Disney ist an Fox interessiert, sondern auch Comcast. Comcast kann man von der Stellung in den USA urspr\u00fcnglich vergleichen mit der Deutschen Telekom in Deutschland, denn urspr\u00fcnglich kommt der Konzern aus dem Betreiben des Kabelnetzes in den USA und ist damit auch Internet- und Telefonieanbieter. 2009 begann dann ein Prozess, NBC Universal aufzukaufen, das dann bis 2013 vollst\u00e4ndig durchgezogen wurde. Und wie in der Nerdesschau vor kurzem berichtet, schwimmt Comcast im Geld und wollte schon mit einem h\u00f6heren Angebot als Disney die 20th Century Fox Studios aus dem Mutterkonzern 21st Century Fox herauskaufen. Derzeit ist Comcast immer noch Ausarbeiten des Angebots, aber es wird sich zeigen, ob die dann Disney noch in die Suppe spucken k\u00f6nnten. Denn auch hier gilt: Comcast hat 30% an hulu und wenn die die 30% von Fox kriegen w\u00fcrden, h\u00e4tte Comcast einen Majorit\u00e4tsanteil bei hulu. Auf der anderen Seite gibt es dann noch die bevorstehende Hochzeit aus der Firmen AT&amp;T und Time Warner. Auch hier will ein vormals auf Kabel-, Telefonie- und Internet-Infrastruktur spezialisierter Konzern einen grossen Medienkonzern aufgekaufen in Form von Time Warner, in dem Unternehmen wie HBO, Warner Bros., DC Comics, die Turner Networks, AOL und Warner Music stecken. Dieser Kauf ist seit 2016 in der Mache, ist aber im Oktober 2016 immer st\u00e4rker ins Stocken geraten, da das US Justizministerium kartellrechtliche Bedenken hat. Und hier kommt eine wichtige Komponente ins Spiel, denn zu den Turner Networks geh\u00f6rt CNN. Und CNN ist bekanntlich einer der derzeit gr\u00f6ssten Feinde der Politik Donald Trumps, und von daher ist es nicht \u00fcberraschend, dass die Trump-Regierung versucht, CNN als Druckmittel zu verwenden, um die Fusion von AT&amp;T und Time Warner zu verhindern. Denn solch eine \u00e4hnliche Situation gab es unter anderem bei der Comcast-NBC Universal Hochzeit nicht, dass einzelne Fernsehsender pl\u00f6tzlich abgetreten werden mussten, um so eine Hochzeit erst zu erm\u00f6glichen. Und auch bei dem Fox\/Disney Deal hatte Donald Trump so seine Finger im Spiel gehabt. Denn eine Bedingung, die Trump Rupert Murdoch gestellt hat, um den Deal abzusegnen, war die Tatsache, dass sein Lieblingssender Fox News nicht an den Disney Konzern abgetreten werden solle. Das zeigt dann nat\u00fcrlich auch die absolute Willk\u00fcrlichkeit der Wirtschaftspolitik in den USA derzeit: Hast du einen Medienkonzern, der dir kritisch gegen\u00fcber steht, bekommt man Steine in den Weg gelegt und wenn man den Lieblingssender in Ruhe l\u00e4sst, bekommt man keine weiteren Probleme. Im vergangenen Sommer gab es bei einem anderen Megadeal ebenfalls zu Verstimmungen. Amazon wollte die Biosupermarktkette Whole Foods aufkaufen und es gab sogar Ger\u00fcchte dar\u00fcber, dass Trump die Fusion verhindern h\u00e4tte wollen. Denn: Jeff Bezos ist bekanntlich der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von amazon und hat vor wenigen Jahren The Washington Post gekauft, eine Tageszeitung, die sehr kritisch \u00fcber die Politik Trumps berichtet. Und an der Stelle hatten einige Analysten bef\u00fcrchtet, dass Trump auch hier, wie bei der AT&amp;T Time Warner Fusion in die Suppe spucken k\u00f6nnte. Eine Politik des Prinzips wie du mir, so ich dir. Aber wieso wollen ausgerechnet Telekommunikationsfirmen Medien-Unternehmen aufkaufen? Heutzutage sind Telefonie- und Internet-Datenpakete meist Kombi-Pakete, bei denen man nicht nur Telefonieren und surfen kann, sondern auch Fernsehen kann und einen verbilligten Zugriff auf Pay TV-Pakete bekommt. Wenn man sich zum Beispiel bei einer m\u00f6glichen AT&amp;T\/Time Warner vorstellen, dass man dort einen verg\u00fcnstigten Tarif mit inklusive HBO und hulu-Abo erhalten k\u00f6nnte. Oder bei Comcast ein Sky-Abo, denn Comcast ist nicht nur an Fox, sondern auch an Sky in Europa interessiert. Aber Sky soll auch von 21st Century Fox ein Angebot erhalten haben, nachdem diese ja bereits ihre 20th Century Fox aufgegeben haben. Eine undurchsichtige Gemengenlage also.<span class=\"Apple-converted-space\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p>Aber nicht nur Telekommunikationsunternehmen wollen etwas vom Kuchen abschneiden, auch grosse Software und Elektronikhersteller wie der Google Mutterkonzern Alphabet, Amazon, Facebook und Apple dr\u00e4ngen verst\u00e4rkt in den Markt. Amazon hat bekanntlich schon eine grosse Streaming-Plattform mit Amazon Prime und Twitch, die auch mit vielen Eigenproduktionen gef\u00fcllt wird. YouTube ist das bekannteste Medienunternehmen der Alphabet-Gruppe und versucht mit dem YouTube Red und YouTube TV Programm immer st\u00e4rkeren Fuss in der Medienlandschaft zu fassen, YouTube TV kann man hierzulande eher vergleichen mit dem entertain Programm der Deutschen Telekom, in dem man s\u00e4mtliche Fernsehsender \u00fcber eine gemeinsame Plattform streamen kann. Facebook versucht in Zukunft mit seiner Watch Plattform zu expandieren und auch Apple will in Zukunft Eigenproduktionen entwickeln, wie bereits gesehen mit Carpool Karaoke oder Planet of the Apps. Weiterhin konnte Apple schon Kristen Wiig, Reese Witherspoon, Battlestar Galactica-Produzent Ronald D. Moore und M. Night Shyamalan als Produzenten f\u00fcr neue Entwicklungen gewinnen.<\/p>\n<p>Und was ist dann mit den anderen Studios? Lionsgate ist ein weiterer Kandidat f\u00fcr eine m\u00f6gliche Elefantenhochzeit, denn einige Chefs des Studios haben schon angedeutet, dass sie entweder selbst leicht zu schlucken seien von einem gr\u00f6sseren Unternehmen oder dass sie auch selber einige kleinere Studios und Unternehmungen aufkaufen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Der komplette chinesische Markt ist auch nicht zu untersch\u00e4tzen, denn dort boomt es derzeit extremst. So war die Filmabteilung der Internet-Firma Alibaba bereits Co-Produzent von Paramount-Filmen wie Mission: Impossible &#8211; Rogue Nation, Star Trek: Beyond oder dem zweiten neuzeitlichen Teenage Mutant Ninja Turtles Film. Weiterhin wurde bereits Iron Man 3, und die letzten beiden Transformers Filme wurden von chinesischen Studios co-produziert. Und die Wichtigkeit des chinesischen Kino-Marktes wird derzeit immer wichtiger. Es wird nur eine Frage der Zeit sein, bis die Chinesen ein gr\u00f6sseres Filmstudio aufkaufen wird. Der Mutterkonzern von Paramount Viacom ist derzeit auch schon am \u00dcberlegen, ob man wieder mit CBS fusionieren sollte, nachdem beide Firmen sich 2005 aufgesplittet haben. Unter anderem hat daran die Star Trek Lizenz gelitten, da die Filmlizenz an Paramount gefallen ist und die TV-Rechte an CBS und dabei voneinander getrennt waren.<\/p>\n<p>Wir hatten noch nicht Sony gehabt. Sony war schon immer ein sehr wandelbares Unternehmen und sehr breit aufgestellt. Sony war nicht nur Hersteller vieler Elektronikprodukte wie Fernseher, Audioger\u00e4ten wie Walkman oder Discman, Kameras, Halbleiter-Technologien, Mobiltelefonen, sondern hat seit Jahren eine sehr breit aufgestellte Medienlandschaft, beginnend bei einer grossen Musikbibliothek, Sony Pictures, zu denen die TriStar und Columbia Studios geh\u00f6ren und nat\u00fcrlich Sony Interactive Entertainment, also die gesamte PlayStation Marke inclusive der dazugeh\u00f6rigen First-Party Entwicklerstudios. Es wird interessant werden, wie sich Sony Pictures in der Zukunft unter dem neuen Sony Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Kenichiro Yoshida entwickeln wird. Eine Sache, die ich bei Sony immer interessant gefunden habe, war die Spider-Man Lizenz. Nachdem die Amazing Spider-Man Reihe keinen Erfolg beim Publikum hatte, gab es den Sony-Marvel Deal, so dass Spider-Man im Marvel Universum auftauchen konnte. Interessant ist dann allerdings auch die Tatsache, dass einige Zeit sp\u00e4ter ein Sony First Party Studio, n\u00e4mlich Insomniac Games, die Exklusiv-Rechte erhalten hat ein Spider-Man Spiel f\u00fcr die Playstation 4 zu entwickeln. Der Verschw\u00f6rungstheoretiker in mir sieht da durchaus irgendwelche Zusammenh\u00e4nge. Generell ist das Gesch\u00e4ftemachen mit Filmen auf dem absteigenden Ast. Die Einnahmen aus verkauften Kinotickets, sowie Blu-Rays und DVDs sinken seit Jahren und viele schauen sich Filme beispielsweise erst dann an, wenn sie auf Streaming-Plattformen wie Amazon Prime oder Netflix erscheinen und gehen gar nicht mehr ins Kino. Immer h\u00e4ufiger gibt es daher heutzutage Serien und Filme, bei denen die Vorab-Analysen die Ver\u00f6ffentlichungsart bestimmen. Wenn man nicht davon ausgehen kann, dass Science Fiction-Serien und Filme wie Star Trek: Discovery, Annihilation oder The Cloverfield Paradox eine schlechte Aussicht im Kino oder im traditionellen Fernsehen haben, steckt man sie auf eine eigene Streaming-Plattform oder verkauft sie an Netflix.<span class=\"Apple-converted-space\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p>Und jetzt kommen wir zu einem Problem, das ich seit Jahren mit der Filmindustrie habe: Die Berechenbarkeit der Auswahl der Filme die produziert werden. Blockbuster Filme von heute haben meist ein Budget von 100-200 Mio US-Dollar. In Einzelf\u00e4llen sogar viel mehr. Um aber zum Erfolg eines Studios zu werden, muss heutzutage das Doppelte oder vllt. 2.5-3fache seines Budgets einspielen, unter anderem um auch die Vermarktungskosten wieder abzufangen. Denn es gibt mehrere Beispiele von Filmen, die ganze Studios ruiniert haben. Superman IV war das Ende f\u00fcr die Low-Budget-Cannon-Filme der 80er Jahre, die damals die ganzen Charles Bronson, Michael Dudikoff und Chuck Norris Filme produziert haben. Carolco Pictures fand sein Ende nach den Flops von Showgirls und Cutthroat Island in den 90ern. Fox Animation wurde nach dem Titan A.E. geschlossen. Und New Line Cinema war nach dem Misserfolg von Der goldene Kompass 2007 so unter Druck geraten, dass Warner Bros. die Firma ein Jahr sp\u00e4ter aufkaute.<span class=\"Apple-converted-space\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p>Die Filmstudios sind also mittlerweile sehr vorsichtig geworden in welche Filme sie denn nun investieren und welche nicht. Denn wenn man sich da nur umschaut, was da verfilmt wird, sieht man immer nur das gleiche: Verfilmungen von Comics, B\u00fcchern und Videospielen, Remakes, Reboots und Fortsetzungen von alten Filmen und TV-Serien. Das Aufkaufen von Franchises, die man mit nostalgischen Erinnerungen assoziiert. Und das was dann zu kurz kommt sind die experimentellen Filme, neue Franchises, neue Ideen auf dem Markt. Die heutige Filmlandschaft ist eine reine Remix-Landschaft geworden. Etwas altes wird ganz hipp und neu, mit nem lauten, schnellen Beat remixt. Ein ruhiges, nachdenkliches Franchise wie Star Trek wird da f\u00fcrs Kino zu einem schnell-gefilmten Action-Kracher. Ein Klassiker der Science-Fiction-Horror-Kom\u00f6die wie Ghostbusters verlor in der Neuverfilmung vollkommen den Charme des Originals. Hoffnungsvolle Superhelden wie Superman werden pl\u00f6tzlich zu d\u00fcsteren Halb-G\u00f6ttern, die ganze St\u00e4dte zerst\u00f6ren. Manche Filme werden durch fehlerhafte Ideen der Regisseure und falsches Verst\u00e4ndnis des Original-Materials verhunzt und andere durch starkes Eingreifen der Studios. Denn wie schon gesagt. Die Angst vor einem Misserfolg eines Filmes sitzt derzeit sehr tief und immer h\u00e4ufiger h\u00f6rt man von Autoren-Zimmern, in denen Drehbuchschreiber nicht mehr einzelne Filme, sondern ganze filmische Universen entwickeln, ganz getreu nach dem Modell der Marvel-Filme. Die Hoffnung der Studios ist es dann, Franchises zu entwickeln, die einfach nur dazu da sind um Geld zu drucken. Universal hat daf\u00fcr die Fast &amp; Furious Reihe und auch die Minions-Filme, Paramount hatte viel Geld verdient mit der Transformers Reihe. Disney hat da mehrere Pfeiler: Eigentlich alle Filme sind automatische Gelddruckmaschinen: Sei es ein neuer Pixar-Film, Star Wars- Film, Marvel-Film oder eine Live-Action-Version eines alten Zeichentrickklassikers, alle verkaufen Kino-Tickets wie geschnitten Brot. Warner Bros. hat in den vergangenen Jahren versucht mit den Mittelerde Filmen, Harry Potter-Serien und den DC-Filmen \u00e4hnliche Kino-Universen zu etablieren, manchmal erfolgreich, und manchmal mit Problemen behaftet. Lionsgate hat es bislang noch gut geschafft mit relativ g\u00fcnstig zu produzierenden Filmen wie die Franchises Twilight, Hunger Games, Divergent, Expendables sich \u00fcber Wasser zu halten. Aber immer h\u00e4ufiger h\u00f6rt man von Film-Universen, die massive Probleme hinter den Kulissen bekommen. Das DCEU hat fast im monatlichen Rhythmus eine negative Nachricht nach der anderen, seien es Regisseure oder Schauspieler, die das Franchise verlassen wollen oder Studio-Bosse, die sich in das Tagessch\u00e4ft der Filmproduktion einschalten wollen. Das Dark Universe, das nach nur einem Film auf unbestimmte Zeit still gelegt wurde. Oder das Transformers-Franchise, das nach einem schlechten Ergebnis des 5. Teils nun angeblich vor einem Reboot stehen soll.<span class=\"Apple-converted-space\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p>Lustigerweise sind derzeit die erfolgreichsten Geschichten weniger im Kino zu sehen, sondern in Videospielen. Wurden letztes Jahr noch weniger als knapp 40 Milliarden US-$ an den Kinokassen weltweit eingenommen, sind \u00fcber 90 Milliarden US-$ nur f\u00fcr Videospiele ausgegeben worden. Und wenn man sich dort umschaut, ist es dort vergleichsweise interessanterweise viel einfacher ein neues Franchise von heute auf morgen zu etablieren. Gut, man braucht schon ein paar Jahre bis ein neues Spiel entwickelt wurde. Aber schaut euch nur mal Horizon: Zero Dawn, Uncharted oder God of War auf der Playstation oder Halo auf der X-Box an. Und diese Spiele fesseln stellenweise den Spieler l\u00e4nger und fesselnder f\u00fcr mehrere Stunden oder noch l\u00e4nger an eine IP, als vergleichsweise ein Film, der nach 2 Stunden zu Ende ist. Bei einem Spiel kann man nach einigen Monaten noch einen DLC nachlegen, wenn die Zeit bis zum n\u00e4chsten Spiel noch zu lange dauert. Bei Filmen ist dies nicht m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Das ist dann auch f\u00fcr mich der Punkt, wo man sich vor Auge halten muss, dass Videospiele und vor allem der Aspekt der Virtual Reality immer st\u00e4rker ins Gewicht fallen wird. Filme und Serien werden durchaus immer noch eine starke Rolle spielen, aber Videospiele werden eine gr\u00f6ssere Rolle in der Zukunft spielen. Deshalb kann man schon in die Zukunft schauen, dass in der n\u00e4chsten Einkaufswelle in 5-10 Jahren dann vermutlich Videospiel-Firmen dran sein werden, die dann von den Multi-Konzernen geschluckt werden. Ubisoft ist ja auch schon seit einiger Zeit dabei, \u00dcbernahme-Angriffe von Vivendi abzuwehren. EA kauft und schliesst ein Studio nach dem anderen. Dann haben wir noch Bethesda, Activision\/Blizzard, THQ Nordic, Tencent (ein chinesisches Studio, das mittlerweile nach Sony bereits der zweitgr\u00f6sste Spielepublisher der Welt ist), Square Enix und Bandai Namco. Und bei Nintendo weiss eh keiner was die da vorhaben. Dann gibt es noch eine Reihe vieler Mittelgrosser Firmen wie Telltale, Konami, Sega, Capcom, Deep Silver oder Warner Bros. Interactive.. Man kann durchaus schon vorhersagen, dass es auch hier langfristig zu Elefantenhochzeiten kommen wird, wie man das ja auch schon bei Activision Blizzard und King Games gesehen hat.<\/p>\n<p>Dadurch dass unter Donald Trump im letzten Dezember in den USA diese spezielle Steuerreform verabschiedet wurde, ist in diesen Elefantenhochzeitszirkus noch etwas mehr Schwung hereingekommen, denn durch den Wegfall vieler Steuern f\u00fcr Gro\u00dfunternehmen, k\u00f6nnen diese ihr im Ausland geparktes Geld wieder in die USA holen und es dort nutzen. Und was die dann damit machen\u2026 Der Disney\/Fox Deal war da nur der Anfang. Man kann sich nun vorstellen, welche Unternehmen als n\u00e4chstes aufgekauft werden k\u00f6nnte. Netflix k\u00f6nnte zum Beispiel aufgekauft werden. Seit Jahren wird auch schon spekuliert, dass Apple die Streaming-Plattform kaufen k\u00f6nnte\u2026 aber dann auch Firmen wie Disney, EA oder sogar Automobil-Hersteller wie Tesla.<span class=\"Apple-converted-space\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p>Der Markt konkurrierender Unternehmen k\u00f6nnte immer kleiner werden und zum Schluss gibt es dann wirklich nur noch eine handvoll Unternehmen, die den gesamten Markt unter sich aufteilen und die dann quasi alles anbieten: von Internet-Zug\u00e4ngen \u00fcber Streaming-Abos bis hin zu Autos, so wie das heute ja schon Supermarktketten und Hersteller wie Nestle oder Unilever machen. Die Kreativit\u00e4t wird darunter auf jeden Fall leiden, da nur die IPs unterst\u00fctzt werden, von denen Marktforscher nach genauen Marktanalysten vorher sichergestellt haben, dass diese auch einen Profit erwirtschaften werden. Und durch die Monopolisierung haben einzelne Firmen immer st\u00e4rkere Kontrolle, Bedingungen zu fordern. Der Filmvertriebsarm von Disney, Buena Vista hat zum Beispiel vor einigen Jahren von den Kinobesitzern in Deutschland und in den USA verlangt, dass sie prozentual mehr bekommen sollten, was dann dazu gef\u00fchrt hat, dass viele kleinere Kinos danach Disney Filme boykottiert haben. Derweil versuchen Kinobesitzer die ausbleibenden Kinobesucher mit Flatrate-Angeboten in den USA wie dem Movie Pass in die Kinos zu locken: Man bezahlt da glaube ich 8 Dollar im Monat, und sobald man sich in der N\u00e4he eines Kinos befindet, geht man in eine App, und kann sich dort ein Ticket sichern f\u00fcr so viele Filme, die man in einem Monat schauen will. Aber ob das die Kinos langfristig retten wird oder den Zerfall beschleunigen wird, kann man noch nicht absehen. Das was mich wundert, ist dass die deutsche Elektronik-Industrie bei diesem Monopoly bislang noch nicht mitspielt. Denn, wenn man sich AT&amp;T oder Comcast in den USA anschaut, muss man sich fragen, wieso die Deutsche Telekom noch nicht Bertelsmann aufgekauft hat f\u00fcr ein paar Milliarden Euro. Also, wenn die Telekom das machen sollte, hoffe ich auf ne kleine Vermittlungsgeb\u00fchr. 0.1% am Verkaufspreis sollten da doch reichen, oder?<\/p>\n<p>Wie auch immer, so lange es noch in Zukunft gute Marvel und Star Wars Filme geben wird, ist mir eigentlich alles egal.<span class=\"Apple-converted-space\">&nbsp;<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Science-Fiction-Literatur kennt man den Begriff von Mega-Corporations. Mega-Konzerne, die so gro\u00df gewachsen sind, dass ihre Monopolstellung so gro\u00df geworden ist, dass sie sich nicht nur \u00fcber die Gesetzte stellen k\u00f6nnen, sondern sie selbst verfassen k\u00f6nnen. Bekannte Filme wie Metropolis oder Blade Runner spielten schon mit dem Gedanken gro\u00dfer Mega-Konzerne, die in alle Bereiche [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_exactmetrics_skip_tracking":false,"_exactmetrics_sitenote_active":false,"_exactmetrics_sitenote_note":"","_exactmetrics_sitenote_category":0,"ngg_post_thumbnail":0,"jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":true,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","enabled":false},"version":2}},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-2068","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p2tmAQ-xm","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.dailyarvel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2068","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.dailyarvel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.dailyarvel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.dailyarvel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.dailyarvel.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2068"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.dailyarvel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2068\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2069,"href":"http:\/\/www.dailyarvel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2068\/revisions\/2069"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.dailyarvel.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2068"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.dailyarvel.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2068"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.dailyarvel.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2068"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}