Strümpfe kaufen…

Seit 2 Wochen geht es schon durch alle Medien und durch ganz Deutschland… Ein Erdbeben der Stärke 4.0 erschütterte das Saarland. Das saarländische 2/23. Und seitdem stehen die Förderbänder still, und eingefahren wird auch nicht mehr. Während auf der einen Seite sich die Leute die Kehlen rausschreien mit einem bestimmten Wort mit 3 Silben, ist auf der anderen Seite der Kampf ums nackte Überleben angesagt. Und die Scheiße ist ziemlich am Kochen… oder auch nicht mehr, wenn in 2-3 Wochen keine Kohle mehr verfeuert werden kann in den Kraftwerken, und es dann natürlich auch keine Heizleistung für die Fernwärme kommt… und dann wirds kalt… Strom werden wir zwar haben… aber es wird kalt werden… aber das haben wohl die meisten bislang noch übersehen.
Nun ja… viel zu lachen wird es wohl nicht geben in nächster Zeit in unserem kleinen Ländchen… Nun ja… es gibt Ausnahmen. Heute gabs am Landtag eine schöne kleine Aktion von IGBCE und IGAB. Hm… der geneigte Leser wird sich jetzt fragen… die sind sich doch spinnefeind… Nun, die Lage war etwas aufgehitzt. Aber erst mal eins nach dem anderen. Morgens um 5 Uhr aufgestanden und gegen 7 Uhr an der Uni und dann Richtung Innenstadt mit dem Bus… Für einen gestandenen Bergarbeiter leichtes Spiel, für einen langschläfrigen Informatiker vieeeeel zu früh… argh. Allein das ist schon ne Leistung, die man honorieren muss. Und auch die Leistung der Polizei, die mit vielen grün-weißen Partybussen angekommen sind.

Gegen 7:45 waren doch schon einige Bergarbeiter anwesend gewesen vor dem Landtag. Von den IGAB-Leuten bislang noch keiner…

Nach einem kurzen Fußmarsch waren wir dann endlich vor dem Ort des Geschehens angekommen. Vielleicht noch ein Wort zu der Veranstaltung… Vorne sollte der Bereich für die IGAB sein, die Mitte der Bereich für den Eingang in den Landtag (oder ne Art Mini-Bannmeile) und hinten schon die bereits vorhandenen Massen der Bergarbeiter… zu diesem recht frühen Zeitpunkt der Veranstaltung… doch recht eindeutig das Verhältnis…


Dann mittendrin in der Menge… man hat sich gefühlt wie bei der Weltmeisterschaft damals beim Public Viewing… viele Menschen und viele Flaggen… nur diesmal keine Farben Schwarz-Rot-Gold… sondern nur noch schwarz.




Und irgendwann so gegen halb 8 wurden die ersten IGAB-Leute gesichtet…



Man beachte zu dem leicht verträglichen Signal-gelb der Warn- und Demowesten gibt es neue Accessoirs im Katalog der IGAB-Prét-à-Porter-Sommerkollektion. Ein passender Regenschirm mit dem netten Aufdruck der Bergbaugegner. Welche Merchandising wird es denn in Zukunft geben? Die Zukunft wirds zeigen… oder auch nich… wer weiss…
Nun irgendwann gegen viertel vor gabs dann eine kleine Ansprache von was weiss ich für ein Kerl, als dann zwischendurch dann plötzlich ein kleiner deutlicher Zwischenruf mit den drei kleinen Silben gekommen ist (für die Nicht-Insider… Ab-Bau-Stopp). Was so ein kleines Wort nur anrichten kann… Wilde Pfiffe und Buhrufe… Die Stimmung war am Erhitzen. Als kleine Gegenwehr gabs dann mal das nette Steigerlied „Glück Auf“. Im Originaltext. In der heutigen Zeit wirkt das fast schon wie das Singen der ersten Strophe der Nationalhymne, ok… etwas anders vielleicht, aber im Sinne schon so etwas.

So als nächstes kam dann wieder eine kleine Antwort der Gegenseite… mal wieder das bestimmte Wort… was dann als Gegenreaktion dazu geführt hat, dass dann „Du hast die Haare schön, du hast die Haare schön“ gegröhlt wurde. Angesichts der Tatsache, dass der Hauptwortführer der IGAB nebenberuflich Haare schneidet. Oder hauptberuflich. Aber wer weiss das schon. Und dann war die ganze Aktion auch schon wieder vorbei. Das Problem war jetzt nur, dass der Weg zurück nun irgendwie versperrt wurde… OK, dann musste man halt eben aussen rum gehen. Dort zeigte sich dann die richtige Stärke der beiden aufeinandertreffenden Gruppierungen…


Zum Schluss hats dann doch noch ein zusätzlicher grün-weißer Partybus zu der Veranstaltung gefunden…

und noch ein blauer Partybus

und noch einer

und diese zwei weißen…

und wie konnte man noch diese zwei vergessen…

und es waren auch Fotografen anwesend gewesen, die seltsamerweise nur in eine Richtung fotografiert haben…

gut, OK, es gab auch Leute, die in die Richtung der Masse fotografiert haben…

aber die generelle Richtung war doch irgendwie klar

Man fragt sich letztendlich wer hier denn alles demonstriert hat… die Bergbau-Mitarbeiter… die IGAB… oder doch eher der SR…
Alles in allem wars ein lustiger Tag und jetzt wird es sich zeigen müssen, was die Zukunft bringen mag.

Ach ja… falls sich hier irgendwer angegriffen fühlen mag, mag sich bitte nicht drüber aufregen, das hier ist nur meine Sichtweise über die Dinge, wie sich für mich ergeben haben. Also wenn sich jemand beleidigt fühlt… tuts mir leid. Aber die Situation ist halt eben im Moment für alle recht beschissen. Also in dem Sinne.
Hmmm… dabei fällt mir ein… Wieso gibts keinen allgemeinen Informatiker-Gruß… hmm… muss ich mal dran arbeiten…

Kriege, die die Welt wirklich bewegen

Es gibt Kriege, die werden geführt, weil es Sinn macht. Es gibt Kriege, die werden geführt, deren Sinn wir nicht verstehen. Es gibt sogar Kriege, nach denen es sogar mehr Menschen als vorher gibt („Kinder kriegen“… ja… ein schlechter alter Wortwitz^^).

Andererseits gibts aber auch Kriege… die einerseits man schlecht charakterisieren kann und die man andererseits auch nicht so schlecht historisch einordnen kann. Und deren Sinn und Zweck manche auch nicht direkt erkennen. Die Format-Kriege

Diese Woche ist der relativ kurze (2 Jahre) Streit zwischen Blu-ray und HD-DVD-Laufwerken brutal für Toshiba’s HD-DVD-Konzept geendet, als sie offiziell die Niederlage eingesehen haben und die Produktion weiterer Laufwerke eingestellt haben. Wow… Ich sehe Berge von ungenutzten und unverkauften HD-DVD-Boxen sich am Horizont erheben. Tja… da hatte doch Sony und Konsorten doch schon aufs richtige Pferd gesetzt. Hm. Blu-ray war doch Hauptbestandteil für die PS3… Hmmmm… ob es damit vielleicht zu tun hat… Das werden wohl nur die Historiker herausfinden. Und diese werden diesen Format-Streit schnell zu den anderen belegten Fällen in der Menschheitsgeschichte legen. Zeit also, mal einen kleinen historischen Rückblick zu wagen…

Ende der 90er Jahre gab es schon mal einen solchen Krieg… hm… ich rede allerdings vom 19. Jahrhundert. Dort gab es einen Stromkrieg zwischen Wechselspannung und Gleichspannung. Nach langen Kämpfen zwischen Thomas Alva Edison und George Westinghouse hatte schließlich Westinghouse’s Wechselspannung gewonnen. Doch erst im letzten Jahr wurden die letzten auf Gleichspannung basierten Stromverteiler abgeschaltet…

Anfang der 30er Jahre des 20. Jahrhunderts erfolgte ein weiterer Krieg, mit deren eindeutigem Gewinner ich heute diesen Text schreibe. Den Krieg zwischen QWERTY- und Dvorak-Tastaturen. Der große Unterschied zwischen QWERTY und Dvorak liegt an der unterschiedlichen Tastenreihenfolge, die vorsah, dass zB Buchstaben, die seltener genutzt werden, auf der unteren Reihe verbaut werden sollten, um so das Tippen zu verbessern und mögliche Krankheiten der Hand zu verhindern. Der große Nachteil, den die Dvorak-Tastatur lag aber daran, dass einige Studien keine nennenswerte Verbesserungen gezeigt haben, und deren Auftraggeber… sagen wir mal so… leicht parteiisch waren. Gut, es war der Erfinder selbst, der die Studie in Auftrag gegeben hat… Genützt hat es wenig, und so wurde dieses Keyboard-Format schnell den Abort der Geschichte heruntergespült.

In den 40er Jahren kam es zum wohl einflussreichsten Krieg der Menschheitsgeschichte. Ja und der zweite Weltkrieg offensichtlich noch. Die Rede ist… NATÜRLICH… von dem Krieg zwischen 12inch- und 7inch-Schallplatten. Die Jüngeren unter euch fragen sich jetzt… Was sind Schallplatten. Die etwas minimal älteren werden sich noch an diese schwarzen Scheiben in unterschiedlichen Größen erinnern. Und sogar noch einige davon besitzen. Und beide Formate existierten in einer harmonischen Koexistenz. Das war anfangs noch nicht so… Columbia Records brachte eine Longplay-Variante mit 33.5 rpm auf den Markt, die 12“. RCA Victor’s derweil brachte die Extended Play Variante mit 45 rpm unter die freudigen Kunden. Wie man bestimmt schon erraten kann, ist dieser Krieg relativ unblutig zu Ende gegangen, wurden die 7inches im Verlauf der kommenden Jahren als Vertriebsmittel für Singles und die längeren 12inches für längere Alben verwendet. Alle sind glücklich und leben noch heute zufrieden unter einer feinen Schallplattennadel von leidenschaftlichen Musik-freunden und DJs.

Lange bevor es Festplattenrekorder, oder DVD-Brenner gab, hat es schon eine Zeit gegeben, wo die Film- und Musikindustrie stark gegen die Hersteller von einzelnen Technologien gekämpft haben. Sind es heute MP3 oder BitTorrent, so war das in den 70er Jahren Videorekorder. Doch auch hier hat es einen brutalen Krieg gegeben, an den sich die älteren Semester noch erinnern werden. VHS gegen Betamax gegen Video 2000 gegen Laserdisks. Laserdisks waren in etwa die DVDs der 70er Jahre. Nur massiv größer. Und der große Nachteil war, dass man diese nur lesen und nicht beschreiben konnte. Das konnten die anderen analogen Konkurrenten dafür aber allemal, da war also ein Wettbewerber schon mal rausgeflogen. Zuerst einmal war auch dieser Kampf ein Kampf zwischen 3 großen Firmen. Betamax von Sony, VHS von JVC und Video 2000 von Philipps. In den USA waren vor allem Betamax und VHS konkurrierend. Hier allerdings war der Gewinner recht eindeutig. Die meisten Betamax-Kassetten, die verkauft wurden, hatten nur eine Spiellänge von einer Stunde, die Kassetten von JVC allerdings konnten 2 Stunden lang bespielt werden. Nun gibt es in den USA ja einen gewissen Sport, den die Europäer nicht verstehen, nämlich American Football. Deren durchschnittliche Spieldauer geht in etwa 4 Stunden. Nach langen Verhandlungen mit einigen Herstellern von Videorekordern wurde die Spiellänge von 2 auf 4 Stunden verdoppelt, dank der Verwendung von Longplay-Modi (LP). Trotz schlechterer Bildqualität setzte sich die 4 Stunden-Aufnahme von VHS durch. Video 2000 kam in diesen Krieg relativ spät hinzu, und die Rekorder krankten zudem noch etwas herum, und nach nur wenigen Jahren auf dem Markt wurde das Projekt schnell wieder eingestampft. Letztendlich thriumphierte die VHS. Bis gegen Ende der 90er die DVD als digitaler Ersatz immer stärker wurde… die selbst auch einen Gegner hatte… die DIVX (nicht zu verwechseln mit dem DivX-Format, dass wir ja auch woher kennen. Die DIVX galt als eine Art Einweg-DVD, die mit Aufkommen der ersten Filesharing-Börsen ein erster Versuch der Filmindustrien waren, Herr zu werden gegen die große Flut an Raubkopierern. Was aber nich so recht gelang, da dafür kaum Abspielgeräte verwendet werden konnte, die sowohl DVDs als auch DIVX abspielen konnten. Und dann gabs noch eine andere Sicht. Die Pay-per-view-Aspekte, die die Filmindustrie so an dem Format liebte, waren mehr oder weniger der Todesstoß, da die Kunden eher zur DVD griffen, als zur 1mal-DIVX…

Und damit endet unser kleiner Streifzug durch die technische Geschichte, die eins zeigt… Viele Unternehmen kümmern sich nen feuchten Kehricht, um das was die Kunden eigentlich wollen. Und das zu allen Zeiten…

Toast d’Arvel

Hurrah… Sturmfreie Bude… Niemand da, der einen bei kulinarischen Experimenten stört. Niemand da, der einem ins Werk pfuscht, und einem sagt, wie man es richtig machen sollte. Und ein großer, voller Kühlschrank, den man plündern kann…

Rezept:
4 Toastscheiben (Größe egal)
Salami (so viel, wie auf obige Scheiben halt drauf passen)
Käse (Sorte egal, Hauptsache schmelzt gut, Tipp: Gouda)
zusätzlich (wenn vorhanden) Paprika, Peperonis, Tomaten, Oliven, Feta-Käse, Schinken (am besten roher), etc.

5 min in vorgeheizten Ofen stellen bis Käse schön verläuft und Feta-Käse schön gelb-golden wird. Danach garnieren mit Gurken, Salatscheiben, oder was immer noch einem einfällt oder halt eben noch im Kühlschrank rumsteht…

hmm lecker…


Korrektur Hausübung 9 – Der Soundtrack

Es gibt im Leben eines Tutoren Übungsblätter, die sind erfreulich. Jeder der Studierenden hat so ziemlich ne gute Vorstellung was er machen muss, man muss nicht viel korrigieren, jeder hat ordentlich viel Punkte kassiert, und alle sind glücklich. Dann gibt es aber noch die Übungsblätter, wo man am liebsten aus dem Fenster springen würde…
Ich glaube das Video fasst das ganze doch relativ gut zusammen. Man fühlt sich so ähnlich wie ein Spieletester, der ein total verbuggtes Spiel testen muss, das viel zu früh releast worden ist … 🙂

ach ja… das Spiel heißt Big Rigs und beinhaltet solche genialen Bugs wie fehlende Kollisionskontrolle, fehlende KI, fehlende Polizeiautos, fehlende Gegner, fehlende Levelabgrenzungen und fehlende Intelligenz von Programmierern…

Berlin & 24C3 – Letzter Teil

Und dann war auch schon der letzte Tag angekommen… Nun, alles Gute muss auch mal zu Ende gehen, und ja es war die schönste Zeit, die ich erlebt hatte in den letzten paar Jahren. Also hab ich mich dazu entschlossen, den Tag einigermaßen geruhsam ausklingen zu lassen. Zuerst einmal lief ich ziellos am Roten Rathaus vorbei…

… dann am Fernsehturm, he… da is ja was freischwebend…


… man sah bekannte Persönlichkeiten…

… kleine Raketen …

… ikonische Stellen …

… und ne Tram …

… und wo ist das alles zu finden? Genau…

Nun bin ich zuerst zum letzten Mal auf den 24C3 gegangen. Dort gab es einen interessanten Vortrag über den „Arctic Cold War“ über die Vorgehensweisen von Anreinerstaaten an die Antarktis und den beginnenden kalten Krieg um Rohstoffe, kürzere Schifffahrtswege und viel Eis, das bald nicht mehr vorhanden ist. Kann man nur weiterempfehlen den Vortrag, mit einem Hang zur sarkastischen Selbstironie. Seltsamerweise ging nun zum ersten Mal auch mein WLAN seit dem ersten Abend… Hat ja auch lang gedauert … 🙂 Naja…. was sollte man auch erwarten von einem Kongress, wo sich einige Teilnehmer damit brüsteten, Hausverbot beim Media Markt bekommen zu haben, als sie mit Hilfe von TVBeGone mal die ganze Fernsehabteilung lahm gelegt hatten. Nun ja… für mich wars das… also was blieb… Hm… da hinten steht eine lange Schlange… stellen wir uns mal dahin…
Nun ja… 2 Stunden später und zwei Sicherheitswarteblöcke („Die maximale Anzahl an Besuchern ist erreicht, bitte warten…“) später gings dann endlich nach oben… ja … ich war auf dem Fernsehturm. Erst mal das coole, mit Hilfe meines iPods habe ich mal die Zeit gestoppt, wann man oben angekommen ist… gerade als der Lift-Meister gesagt hat, 40 Sekunden, konnte ich dieses Ergebnis verifizieren. Hui. 6 m/s fährt das Teil nach oben. Gut, solange man nicht oben wieder rausfliegt 🙂 Und ja… es gab ein paar tolle Aussichten…





So… nun war es aber schon etwas dunkel, und da morgen früh schon gleich der Heimweg begonnen sollte… gab es an dem Abend nicht viel… oder doch… Erste Idee… Imax 3D. Nun gut, war ne gute Idee… wäre nur der Scheiß Ticketserver ausgefallen vom CineStar… Und nein, nicht nur für Berlin, sondern deutschlandweit… narf… Nun gut, also auf zum CS, und Karten direkt holen. Also auf zum Potsdamer Platz. Dort gingen wir dann schnell Richtung Potsdamer Platz, vorbei an ein paar Gläubigen, die uns irgendwelche Flyer in die Hand drücken wollten… Hm… ne Dame anscheind mit ihren 2 Töchtern verteilen Flyer und Bücher… und machen Werbung für kostenlose Stresstests… Moment… Stresstests… äh… was sind das denn für Bücher… Dianetics… argh… Flucht… Schnell weg hier… OK, vorbei an den Scientologen, und vorbei am Bahntower zum Sony-Center. So… organisieren wir mal Karten für drei Leute. Hm… Problem ist… es sind nur noch 2 Sitzplätze vorhanden im Imax… Fuck… OK, dann gehen wir halt eben essen… Ein kurzer Umblick zeigt ein australisches Restaurant mit Känguruh und Krokodil… Uns läuft bei dem Gedanken schon das Wasser im Mund zusammen… doch auch hier… keine Sitzplätze mehr frei. Irgendeiner mag uns nicht. Es begann nun eine Odyssee durch ganz Berlin, um ein geeignetes Speiselokal zu finden. Dabei war die erste Idee… Hmmm… Friedrichsstrasse / Unter den Linden. OK, da gabs nicht viel ansprechendes. Also sind wir mal, wenn wir in der Nähe sind, zum Reichstag…


Aus der Ferne sah dann unser Kollege dann eine Art Zelt. Doch gibts da auch was zu essen… Aus der Ferne denken wir ein „Tim“… Könnte das für Tim Mälzer stehen?… OK, nicht wirklich. Es gab zwar dort was zu essen, aber nur mit einem Varieté Programm kombiniert… Mist. Also weiter… Ein paar Meter weiter gab es etwas mehr Action, auf der Strasse des 17. Juni… Hm… die Feiermeile, also einen Tag später halt. Vielleicht gibts hier ja nen Schwenker… OK, nach einigen hundert Metern fühlte man sich zwar wirklich wie auf ner Kirmes… aber ohne Schwenker halt… aber dafür gabs dann dieses hier…

…und Lichtproben…

Nun gut, bis auf ein paar Mini-Donuts (superlecker) gabs dann da nix zu finden, also ab zu einem kleinen Spezialtipp… der lag aber irgendwo auf dem Kudamm… also ab in den nächsten Bus, zum Bahnhof Zoo und dann in die nächste U-Bahn. Unser nächstes Problem war aber… wir sind irgendwie auf der falschen Seite der U-Bahn ausgestiegen…
Also bin ich schon wieder den halben KuDamm entlang gelaufen… Mit den bereits vorhandenen Blasen an den Füßen… Mist…

Aber nach einem etwas längeren Fussmarsch sind wir dann endlich an einem spanischen Spezialitätenhaus vorbeigekommen… Mann war das lecker… Hier könnte ich bleiben… Aber die Tour war zu Ende… Nun blieb nur noch das Kofferpacken, und sich so langsam zu verabschieden von Berlin… und zu verabschieden von diesem Aktivierungsschlüssel für unseren Raum-Safe, der eh nicht funktionierte…

Mit nur wenig Schlaf (vielen Dank noch an die Leute, die nachts um 3 Uhr Basketball spielen wollten auf dem Hotelflur…) ging es dann am nächsten Morgen. Und noch einen letzten Blick auf den Fernsehturm…

Nun ja… es war die schönste Zeit gewesen… und gefolgt wurde es von den bisher härtesten Tagen in meinem Leben, die ich am liebsten gleich vergessen würde… Aber das sind andere Geschichten…

Prost Neujahr und alles Gute für das neue Jahr 1984…

Berlin Tag 4

Nun, wieso steht da nichts von 24C3 im Header? Nun, weil ich in an dem Tag mal absolut NICHTS mit Ubernerds zu tun haben wollte… Und da das Erlebnis am Tag davor schon recht geil war… gings nun erst so richtig los…
Erst einmal eine kurze Geschichte zu dem ersten Reiseziel. Vor ein Paar Jahren gab es einen Ruf für Professor Weickert (Professor für Mathematische Bildverarbeitung an der UdS) einen Ruf an die TU Berlin, der aber abgelehnt wurde. Nun war ich aber mal in Berlin, und da wollte ich mir mal doch näher anschauen, wie es da so aussah…
Und ich war doch schon schwer überrascht… Hier erst mal ein Schild

und dann ein paar Meter weiter eine unnütze Statue, wie diese hier

die sehr stark an diese beiden unnützen Bauten erinnern


Nun ja…
dann gabs nochn paar Schilder…

und dann nach ner halben Stunde endlich mal so was wie ein Universitätsähnliches Gebäude

… und ein für Saarländer schändlicher Anblick…

und dann sah ich nach langer Zeit dieses Gebäude mit einer etwas interessanten Aufschrift…


und was sah man ein paar Meter weiter? Genau

Aber so richtig viel bringen tun diese Schilder auch nich viel…Nun gut, hab ich mir also dann gedacht… geh doch mal in die nächste U-Bahn-Station (die in der Gegend über Tage fährt). Wollte mich nach diesen 2 Stunden Fußmarsch irgendwo hinsetzen… und sah dann folgende Bank…

Gut… lieber nicht hinsetzen… Nach ein paar Minuten gings dann wieder ab in die U-Bahn, und während wieder ein paar Leute versucht haben, mir seltsame Zeitungen anzudrehen, gings dann raus am KaDeWe… und dann begann das große Massaker…

Ein 7-Stockwerke hohes Monstrum… und mist.. keine Fotos… argh… nun gut, schauen wir uns das ganze Mal an… Ok, die ersten paar Stockwerke waren uninteressant… Wer braucht schon Kleider, Parfüm und sonstige Dinge… Aber dann… Die Elektroabteilung im 5. Stock. Hmmm… schön und gut sieht sie aus, als ich angekommen bin, doch.. erm… da steht ein Reporter von RTL und macht eine Close-Up-Aufnahme von einem Berliner Bären. Ich lauf dran vorbei, und kucke einige Meter weiter recht verdutzt in die Kamera. Wohl ein Grund dafür, dass diese Szene bei der Ausstrahlung beim betreffenden Bericht herausgeschnitten wurde 🙂 Naja… die Deleted Scenes sind eh meist die besten Szenen. OK, weiter. Also DVDs haben sie doch schon einige, aber man merkt, dass der KaDeWe nicht großartig darauf spezialisiert ist… Da hat der Media Markt dann doch wesentlich mehr Auswahl. Nun ja… dann ab in den nächsten Stock… Oh… argh… Himmel Teil 1. Frischwarenabteilung. Frisches Fleisch, frische Kaffeebohnen, frische Schokolade, frische Pralinen… Man könnte sich totfressen… schlecht war nur zu dem Zeitpunkt, dass ich grad nen perversen Appetit hatte. Also bevor ich mich bankrott gekauft hätte an der Schokolade mal ab in den nächsten Stock… Oh… Himmel Teil 2. Diesmal auch tatsächlich mit Kuppel und Ausblick. Die „Kantine“ des KaDeWe. Ich habe noch nie einen Spießbraten in solch einer Perfektion gekostet. Ich wollte ihn am liebsten heiraten. Doch er landete in meinem Magen… Allerdings hats auch einiges gekostet…
Nun gut… dann mal ab runter… und weiter auf dieser Strasse entlang gehen. Wie heißt die nochmal… ah… hm… Kurfürstendamm…

oh oh… das wird ne längere Angelegenheit…
es gab Weihnachtsmänner…

… weihnachtlich geschmückte Strassen…

… wiederum seltsame Bildnisse …

… Kirchen …

… teure Hotels …

… Saarländer (again) …

… Klamotten …


… Schuhe …

… und noch andere Ramschartikel…

… und irgendwann taten einem sehr sehr sehr die Füße weh (4 Blasen insgesamt… ^^)
Nach einem kurzen U-Bahn Tripp über den Bahnhof Zoo zur Stadtmitte ging es nun Richtung Checkpoint Charlie und folgendem kleinen Schildchen…

… und ja… bei dem Anblick wünscht man sich doch echt die alten Zeiten des Kalten Kriegs wieder her 🙂

Nun ja… doch nach solch einer kommunistischen Erfahrung, bedarf es mir danach wieder etwas mehr kapitalistischem … Also zurück zum Lehrter Bahnhof…

Welch ein Monstrum. Nun gut. Es war Zeit, die Heimreise anzutreten. Der Tag war echt anstrengend gewesen. Also ab ins Hotel. Hm. Moment… Die Kollegen hatten doch noch den Schlüssel. Wo sind denn die Kollegen. Ein kurzer Anruf zeigte, dass beide noch im Zimmer waren. Mit noch assoziieren wir zu dem Zeitpunkt schon die Uhrzeit ca. 18:30. Hmmm… Ok, dann dürfte es also keine Probleme. Sprachs und ab zurück ins Hotelzimmer . Dort warf ich den Ballast von meinen Schultern… und hielt plötzlich die dazu passende Schnalle von meinem Rucksack in der Hand… oooopps… Es ist 18:45. Samstags abends. Und bald schließen die Geschäfte… SCHEIßE… Ich brauch einen neuen Rucksack… also schnell ab zum Alex. Ich hetzte so schnell es ging zum Karstadt-Saturn, nur um mir dann dort vor dem Eingang vor den Kopf zu fassen… „Öffnungszeiten… Samstags bis 22 Uhr“. OK, dann hat sich das mit der Eile ja schon von selbst erledigt. Im Saturn war allerdings die Auswahl nicht sehr groß, also dann nebenan zum Alexa. Kurzer Blick zum Kongress… Hm… Da steht ja ein grün-weißer Partybus… Egal. Gut, ich hab mir dann im Alexa einen schönen neuen Rucksack gekauft, komm dann wieder raus, hat sich die Anzahl der grün-weißen Partybusse vervielfacht…

Zurück an der Tramhaltestelle sah ich dann von der Ferne irgendein Leuchtgraffitti, aber das hab ich ja im vorherigen Eintrag schon erwähnt. Zurück im Hotel hab ich dann mal spontan beschlossen, nix mehr zu tun, oder nicht mehr viel. Also mal rumgekuckt, und aha… Idee… auf ins Kino. Da am Potsdamer Platz. Im Sony Center. Ok… im Cinestar. Aber auf Englisch. Was ein paar lokal ansässige Jugendliche nicht bewusst war. „Ihr wisst, dass die Filme hier alle auf englisch sind. Wir spielen seit 7 Jahren hier alle Filme nur auf englisch…“ – „Eh allda… Wir können doch kein Englisch.“ Und sind dann abgehauen… Nun gut, ich hab mir dann also in der Hauptstadt im CS Hitman angekuckt (Und war erstaunt, dass das Berliner CS unten noch ne Cocktail-Bar drin hat). War ganz netter Film, und wie mir auch schon vorher berichtet wurde, viel Action und so. Aber da fehlt doch noch was hier…
Ach ja … Impressionen bei Nacht…



Nun das wars dann auch für den Samstag. Im Nachhinein hab ich dann noch vernommen, dass die grün-weissen Partybusse für eine Demonstration verwendet worden sind, die dann noch im Zeichen von Stasi 2.0 gegen die Vorratsdatenspeicherung durchgeführt wurde. Und solangsam freute ich mich immer mehr auf Sylvester und nen guten Rutsch ins Jahr 1984… Ob ich wegen der ganzen Aktion auch als 129a klassifiziert werde ?…

24C3 Tag 2 – Berlin Tag 3

Nun, der dritte Tag in Berlin, und zugleich der zweite Tag des 24C3 begann für mich… naja.. relativ früh. Im Gegensatz zum Vortag konnte ich relativ lang schlafen… allerdings zu lange für die ersten Vorträge…
Allerdings noch rechtzeitig für das absolute Highlight … Absurde Mathematik. Eigentlich das einzige Thema, mit dem ich wirklich was anfangen konnte. Gut anrechnen musste man dem Vortragenden Anoushirvan Dehghani, dass er vorher erst einmal ein Paper veröffentlicht hatte zu dem Talk.

Er war zwar recht schnell mit dem Vortrag fertig… dennoch sehr lehrreich, und die eine oder andere Absurdität konnte man für gewisse Veranstaltungen weiterverwenden :).
Ach ja… bevor ichs vergesse… vor dem Vortrag war ich jetzt wirklich vor dem StudiVZ-Building 🙂

Als nächstes stand wieder ein Crypto-Thema an der Reihe, Quantum Cryptography and Possible Attacks, ein Thema, über das es glaube ich nächstes Jahr sogar eine ganze Vorlesung bei uns geben wird. Jedenfalls war es interessant zu sehen, wie überhaupt ein solches Modell aussehen könnte, wie die Gerätschaften dazu aussehen werden…

Das ganze steht zwar noch in den Kinderschuhen, und wird auch nur sehr schwierig zu realisieren sein. Danach war das ganze aber doch recht egal… Es galt nun, Berlin zu erkunden…
Zuerst mal ab zum Potsdamer Platz, wo man eine kleine Riesenrutschbahn aufgebaut hatte

Und als ich dann den Weg entlang ging Richtung Brandenburger Tor, hab ich dann ein großes Riesenradgesehen, gesponsert von dem Bundesland Hessen… Moment.. hatten die nicht Wahlkampf oder so ?

Aber nur ein paar Meter weiter gabs wieder etwas Heimat zu sehen…

Auch wenn es nichtssagend ist.. das ist die saarländische Landesvertretung… und ratet mal welches Haus nebendran steht…


naaaaa ????
naaaaa ????
was könnte es wohl sein…

Es war so klar… Nun ja.. aber nun weiter im Text…Noch ein paar hundert Meter und ich stand endlich davor…

und nochn paar Meter weiter gings weiter mit der Sightseeing-Tour…

und natürlich

Doch so langsam hatte ich doch etwas Hunger gehabt, und es war schon dunkel… also auf ab zurück Richtung Alexanderplatz… Doch vorher laufen wir noch an was anderem vorbei…

ach ja.. und zwischenzeitlich wurde ich von dem saarländischen Nachbargebäude verfolgt… in Form eines seltsamen Busses…

Gott… die sind ja auch überall…Nun ja… irgendwann war ich dann wieder daheim, hab mich ein wenig umgezogen, und ab zurück zum 24C3…
Es gab da noch am frühen Abend einen kleinen Vortrag über Modelling Infectious Diseases in Virtual Realities, der nicht nur für WoW-Fans, sondern auch für WoW-N00bs wie mich, geeignet war. Lustig fand ich die kleinen Videos, wie diese armen infizierten Leute durch eine brutale Killerkrankheit dahingerafft worden sind, und in ihrem brutalen Todeskampf Leute gesehen haben, die in sicherer Höhe gestanden haben, und nur noch gebrüllt haben, wir müssen da hoch und sie mit infizieren… nenene… wobei.. das kommt doch in jedem Zombie-Slasherfilm vor…
Wenn wir grad bei Zombieslashern wären… da hätte der nächste Vortrag gut dabei helfen können. DIY Survival – How to survive the apocalypse or a robot uprising. Gott, ich hab mich bepisst vor lachen. Zuerst einmal beginnt das Teil mit nem LoLCat

und natürlich gab es noch einen sehr guten Vorschlag, wie man das Leben nach der Apokalypse gestalten könnte…

Ich kann das ganze nur empfehlen sich als Video anzukucken, aber das war auch so ein Mate-Junkie…Hoffen wir, dass Bre sein Mate DIY-mäßig reverse engineeren kann. Hmm… wenn ich mir grad beim den neuesten Beitrag von Bre ankucke… das erklärt das Bild, was ich Tags drauf gemacht habe am Alex…

Nun ja… als letzten Vortrag des Tages gab es noch den obligatorischen Pr0n-Vortrag… wohl eher Contest… es galt zu beweisen, dass die Regel 34 immer gilt. Die Rule 34 besagt nämlich, dass für jede veröffentlichte Sache es sofort eine pornoisierte Variante davon gibt… Nun, das sollte man wohl am besten für sich selbst herausfinden. Aufnahmen gabs keine, strengstens untersagt, sonst wären die Kameras konfisziert worden, und der Vortrag war ab 18. Es gab auch keine Aufzeichnung davon (wohl weils auch stellenweise recht peinlich wurde), aber insgesamt konnte man sagen, dass Bre durchaus die besten Ansätze hatte, allerdings die Frauen in dem Contest zumeist irgendwie sich besser auskannten in dem Metier als die Männer… Zufall?
Ich lass das mal so im Raum stehen, und damit endete auch der zweite Tag des 24C3

Lieder gegen Liebeskummer…

Es kommt manchmal die Zeit, wo es einfach nicht mehr weiter geht…
und diese Lieder können dann ein wenig durchs Leben helfen…

Klar… zuerst einmal gibt es ja einen Grund dafür, warum man sich fühlt…
(Farin Urlaub – OK) … doch wenn man nachdenkt, ist es nicht nur der einzigste Grund… (Pet Shop Boys – Love is a catastrophe)…und man fragt sich, wie man in diese Situation geraten ist…(Client – Here and now)…und der Klassiker darf natürlich nicht fehlen (Eric Carmen – All by myself)…
und irgendwann muss es auch klarwerden, dass man auch ohne einen auskommt… (Pet Shop Boys – I get along)

24C3 – Teil 2

Tag 2
Kurzzusammenfassung…
Zuerst einmal war am zweiten Tag, nach etwas wenig Schlaf der Weg zum Kongress angesagt, wobei ich gerade merke, dass der StudiVZ-Ausflug erst tags drauf gewesen ist… my bad. Auf dem Kongress selbst gab es einen Vortrag über den legendären Bundestrojaner, denn soviel die CCC-Menschen auch über das kleine Pferdchen rausgefunden haben… desto weniger war jedoch sicher, wie genau das Dingen nun eingesetzt werden könnte. Danach gings mal ab in den Alexa zum Shopping, wie schon beschrieben…

Als ich dann die eingekauften Sachen erst mal wieder daheim losgeworden bin, gings ab mit den folgenden Vorträgen. Eigentlich wollte ich ja um 17:15 nen Vortrag über AES-Attacken anschauen, doch nach knapp 20 min war irgendwie klar… dass der Vortrag irgendwie ausfallen würde. Nun konnte man die Leute doch nich enttäuschen, die dort gesessen haben (u.a. ne versammelte Gruppe von Google-Mitarbeitern), und wollte ein Alternativ-Programm anbieten, dies sah so aus, dass im Raum nebendran gerade der Vortrag Desperate House-Hackers dran war, der mein Alternativ-Plan für den Tag sowieso gewesen wäre. War aber im Endeffekt leicht enttäuscht über den Vortrag. Es ging darüber, wie einfach man das Pfandsystem hacken könnte. Da das Pfandsystem so dermaßen scheiß kompliziert ist, musste das erst mal erklärt werden… was dann schon die Hälfte des Vortrags ausgemacht hatte. Im Endeffekt war man zum Schluss auch nicht schlauer, wie man nun das System hacken könnte, naja… umetikettieren vielleicht, dieses komische Logo mit seiner speziellen Farbe verändern oder überkleben. Höchstens der eine Beitrag, dass in Osteuropa versucht wurde Pfandbetrug mit mehreren 10000 Flaschen zu betreiben… der dann aber auf dem Parkplatz schon geplatzt ist und dort entdeckt wurde…

Nun gut… Das war dann der zweite Vortrag für heute. Direkt im Anschluss und im gleichen Hörsaal war dann gleich das nächste Event… Tracker fahrn… Nun ja… es war ein interessantes Gespräch der Leute, die einen offenen Tracker geschrieben haben und diesen dann auch mal schön ausgereizt haben, dabei mehrfach Netzwerk-Geräte physikalisch zerstört haben und dabei die eine oder andere lustige Konversation mit ISPs geführt haben (ISP: „Ihr habt da ne DDOS-Attacke…“ – „Ne… Ja…. Ne…eigentlich nich“).

Nach einer etwas längeren Pause hab ich mir dann später den Vortrag Crouching Powerpoint, Hidden Trojan angesehen, der über gesteuerte chinesische Attacken ging, die im Verlauf der letzten Monate, Wochen und sogar Tage geführt worden sind. Viel mitbekommen habe ich zwar nicht von dem Vortrag (habe vorhergehenden Text verfasst), aber es ist doch schon beängstigend, wie virtuelle Kriegsführung im 21. Jahrhundert aussehen mag.

Den letzten Vortrag des Abends fand ich dann doch von allen am interessantesten… Es ging über DNA – A 2Bit Programming Language. Nun ja… Prämisse war halt, was kann man in der Zukunft noch alles hacken. Bisher beschränkte sich ja alles nur auf technische Dinge… Aber kommt bald ein neues Feld dazu? Eine biologische Hacker-Szene? Erste Erkenntnisse hat man schon. Die menschliche DNA ist ja seit einigen Jahren bekanntlich entschlüsselt worden. Doch was kann man mit diesen Erkenntnissen alles anfangen? Nun ja, zum Beispiel nachkucken, was sich so alles an unnützem Material in der DNA befindet. Alte mutierte Retro-Viren zum Beispiel, die halt eben an ein paar Stellen mutiert sind, und daher inaktiv wurden. Nun da wir aber viele weitere Exemplare der Spezies Mensch haben, die den gleichen Retro-Virus haben, allerdings an anderen Stellen einen „Bitflip“ haben, kann man mit ein wenig Grips die entsprechenden Fehler wieder beseitigen… Und fertig ist der reaktivierte Killer-Virus aus der Steinzeit. Nett. Auch nett sind die Bakterienkulturen, die so genetisch manipuliert wurden, dass sie in Smiley-Form wachsen, oder die nach Banane riechen, wenn sie inaktiv sind… Die können sogar if-then-else-Bedingungen in den DNA-Code schreiben. Meine Idee wäre es nun, eine kontextsensitive Grammatik zu finden, daran ist allerdings noch nicht gedacht worden… Vielleicht ein interessantes Thema für einen Bioinformatiker…

Und damit geht auch der zweite Tag zu Ende… der erste Tag und die etwas kurze Nacht hatten dann doch ihre Spuren hinterlassen… der dritte Tag sollte dafür ein reiner Großkampftag werden…

24C3 – Oder ein Nichthacker unter Tausenden Hackern…

Berlin…
Tag 1 – 26. 12. 2007
Morgens 04:00
Leise ertönt langsam aus meinem Handy ein Klingelton, der für die einen so klingt wie die Kassierkasse bei Aldi, für die anderen wie ein bestimmter Computer bei Lost, der alle 108 Minuten einen Alarm ertönen lässt. Ich unterdrücke meinen Drang die Zahlen 4 8 15 16 23 42 einzutippen in meinen PC und bewege mich unter die Dusche. Und esse danach ein Marmeladenbrot.

04:45
Abfahrt nach Berlin
oh oh… Magenrumpeln, Abschied von Eltern.

05:15
Ankunft an SB Hbf. Ich treffe überall seltsame Leute… Seltsam junge Leute, die in Regionalbahnen steigen. Aha… Merke… Die Discos sollten früher ihre Toren schließen… oder die Bahn früher anfangen zu fahren. OK, da sind ja auch meine Kollegen. Ab nach Berlin…

05:16
Köpfen von Bier 1… oh mist, ich trinke ja gar keinen Alk… ok, schaun wir halt zu dabei 🙂

05:35
ICE sagt Vamonos gen Salzburg. Schaffner begrüßt Reisende mit einem unerkennbaren Mix aus Pfälzerisch, Schwäbisch und Österreichisch. Erster Höhepunkt des Tages

06:00
Erste Folge numb3rs kucken auf iPod… hach … er rult einfach 🙂

07:09
Ankunft Mannheim – Hetzen von Bahnsteig 5 zu Bahnsteig 3
Was am Vorabend noch als Problem angesehen wurde, war innerhalb von 2 min passe… und die Kälte ist wirklich klirrend…

07:16
Abfahrt Mannheim Richtung Hamburg-Harburg

07:17
Köpfen von Bier 2… siehe oben

07:20
Zweite Folge numb3rs…

07:55
Wieso ist mir schwindelig

07:56
Wieso ist mir so heiß

07:57
Wieso ist mir so schlecht

07:58
Wieso musste mein Magen rebooten und einen Core-Dump auswerfen, bestehend aus einem Marmeladenbrot…

08:05
Oh… Das ist ja schnee da draussen… Die Stimmung hebt sich und der Mageninhalt nicht mehr
9:15
hm… Stillstand… Bauarbeiten

9:25
Durchsage besagt 5 min Verspätung… oh oh….

10:25
Ankunft Hannover… 6 Min später als erwartet… Jetzt aber wieder rüberhetzen von Gleis 7 zu 9.

10:31
Und der nächste Zug… diesmal der letzte ICE für heute… so langsam bekomm ich Hunger… frage mich wie es meinem Marmeladenbrot in Hamburg ergeht.

10:32
Köpfen von Bier 3… siehe oben

11:30
Beginn einer langen Diskussion über Hot-Button-Runden

12:10
Ankunft Berlin Hbf… Lokale Grenzwertbetrachtungen der Gesichtszüge tendieren zum Boden

12:15
Wildes Rumgesuche am Bahnhof… Wo gibt’s was zu essen, wo gibt’s Karten, Fragen über Fragen… Ah da is ja ne Rostwurstbude… oder eher das berlinerische Äquivalent… Mist… keine Schwenker…

12:20
Bestelle eine Riesenbratwurst mit einem Brötchen. Dabei brutale Unterdrückung des natürlichen Zwanges eine Brotwurschd mit halbem Weck zu bestellen.

12:25
Externe Betrachtung von Monstrositäten aus dem Jahre 2006. Ja es ist der Berliner Bahnhof.
Externe Betrachtung von Ölflecken auf meinem Koffer… Verdammte Berliner Bratwurst… wie kann man so was nur in Öl ertränken. Ich sehe von weitem eine überdimensionierte Waschmaschine… ob ich da meinen Koffer reinigen könnte… „Frau Merkel, bitte einmal Kurzwäsche bitte…“

12:35
Erfüllung der Second Main Objective… Finde die Wochenkarte.

12:40
Wie evaluiere ich so ein Ding denn… ah … da ist ja was… klonk…

12:42
Oh und da kommt auch schon der Zug… erm… Tram… erm… wie immer diese Scheißdinger nochmal hier heißen..

12:48
Hmmm… Willkommen am Alexanderplatz… nett… und weiter mit dem nächsten Zug… äähm.. Tram… äh gelbes Zeuch…

12:48:10
Frage mich ob gelbe Farbe durch überdimensioniertes Anpinkeln reingebrannt wurde…

12:55
Nächste Weiterfahrt Richtung Hotel
13:05
Ankunft am Hotel… oh… so schnell… wooooow… Berlin ist tatsächlich cool…

13:10
Einchecken

13:15
Cooles Zimmer… erst mal sporadisches Auspacken der wichtigsten Dinge… Wohin mit den Stromkabeln…

13:45
Entdeckung des ersten offenen WLAN-Netzwerks…

13:50
Und ist relativ schnell im Downstream…

14:00
Entdeckung der Quelle des Netzwerkes… Eine Grundschule… Ich bezweifle, dass die einen normalen Traffic haben über die Weihnachtstage…

15:45
Erste Anzeichen von Müdigkeit…
oh… pennen

16:00
Versuch die Fenstervorhänge zuzuziehen… irgendwie klemmt eine…

17:00
Irgendwie funktioniert das Schlafen nicht so recht…

17:15
Abmarsch Richtung Alexanderplatz zur gemeinen Mampfsuche… oh… Muskelkater…

17:17
Massagen???

17:18
Da liegt ein Klo aufm Flur…

17:45
Feines Restaurant gefunden mit Spezialität auf Kartoffeln aller Art.

18:00
Oh… Kartoffelsuppe als Vorspeise… oh mein gott… da passiert eine Geschmacksorgie in meinem Mund.

18:15
Hauptgericht… Oh… die Orgie wird immer heftiger. Geliefert wurde das ganze auf einer heißen und noch brutzelnden Pfanne… Und die Kartoffelsuppe war schon mächtig…

18:30
Kämpfe mit den Resten des Koteletts und den Bratkartoffeln… Sehe am Nachbarstisch, wo eine gelieferte Pfanne im Umfang her meiner Pfanne überlegen ist… Oh oh…

18:32
Endgültiger Sieg über Hauptspeise…

18:36
Bemerke, dass wir mit unserem ersten Plan erst jetzt in Berlin angekommen wären… Hmmm… Fühle mich weitaus relaxter als erwartet am Vorabend

19:00
Rundlaufen am Alex und wildes rumgeknipse… Sehe von weitem Weihnachtsmarkt, der eher an Emmes erinnert als an sonst was…

19:15
Abmarsch Richtung Kongress… Bemerkung, dass einige Stellen um Fernsehturm freischwebend sind… oha…

19:17
Entdeckung markanter Szenen aus Bourne Supremecy… Ob ich auch gerade vom CIA verfolgt werde ?

19:20
Lauf durch U-Bahnstation am Alex… Frage mich, wieso es noch keine Geruchskamera gibt….

19:30
Ankunft am Kongress… Oh oh… Lange Schlange…

19:31
OMFG… Nur supernerds… und ich….

19:45
Minimaler Fortschritt der Schlange mit 1/Mann pro Minute… Das wird wohl noch etwas länger werden…

19:50
Kollege aus… was weiss ich wo fragt in die Runde, ob wir irgendwelche Stories zu erzählen hätten… Äääh.. ja… nich wirklich…

20:00
OK, Beschluss den Abend etwas alternativ zu verbringen und wieder zum Bahnhof zu fahren…

20:05
Wir nehmen den Sonderzug nach Pankow… oder doch eher die U-Bahn dorthin…

20:07
Spontane Kehrtwende, und ab Richtung Bahnhof Zoo…

20:13
Ankunft an einer besonderen U-Bahn-Station…
Kollege: „Der Bahnhof ist aber dreckig“
Ich: „Das ist kein Dreck, das ist Marmor“

20:20
Der berühmt-berüchtigte Bahnhof Zoo… Sieht ja ganz nett aus… und so hell…

20:21
Abfahrt Richtung Berliner Hauptbahnhof…

20:25
erster Klang einer Mundharmonika…

20:26
Country Roads… WTF….

20:27
West Virginia…

20:35
Hbf… argh endlich…

20:40
Betrachtung der Architektur… Phänomenal…

20:45
Wo ist das nächste Klo…

20:50
Oh… Neben T-Point, Service-Point gibt’s auch nen WC-Point…mit 80ct. Eintritt… OK, probieren wir mal aus…

20:51:10
hmmm… wo bleibt hier die Ganzkörpermassage

20:51:20
hmmm… wo bleibt die erhebende Fahrstuhlmusik

20:52
Fühle mich betrogen wegen der 80ct. Das war mir das Erlebnis nur minimal wert…

21:00
Fotoooooos machen

21:15
Es ist saukalt… und das Bonaqua auch…

21:45
Abmarsch Richtung Congress Part II… Ab in die S-Bahn…

21:50
hmmm… Vergeblicher Versuch eines seltsamen Typen seltsame Magazine auf seltsame Art und Weise an den Mann zu bringen… In der S-Bahn… WTF…

22:00
Und wieder ab durchn Alex…

22:10
Oh cool… die Schlange ist kürzer geworden…

22:25
Und wieder ein Bändchen… nich schooon wieder…

22:35
Einführung in den Genuss des Getränks „Club-Mate“

22:36
ooooaaaaahhhh….
iiiiihhhhhh….
WTF….

22:40
Betreten des unteren Bereichs…
oh… alter Joystick… und LEDs… und Tetris… und Space Invaders… WTF!!!111!!!11!

22:42
Vorstellung der Chilling Area…
ähm…
ok…
man siehts…
und riechts…

22:43
Fühle mich wie bei einer LAN-Party im Keller hier… allerdings ohne Spiele… und mit vielen seltsamen Demo-Programmen aus C64er Zeiten

22:45
Durchwanderung des Congresses… Oh da sitzt ja Wikipedia… Unterdrücke Zwang ein Schild mit „Citation needed“ hochzuhalten…

22:50
Nutzloses Rumgesurfe… ach daher kommt diese mate also… we-te-eff

22:51
Seltsame Geräusche von Vorderer Tribüne… es klackt

23:00
Oh Fuck Netz Down…

23:15
Tipp von Kollegen aus dem Saarland, der leider nicht kommen kann, den WLAN Adapter auf 802.11a runterzuschalten…

23:17
geht…

23:20
Wundere mich wieso diese Koffein-Bombe mich nicht wachhält sondern eher noch mehr ermüdet…

23:30
Oh Fuck… Netz Down… Again… And this time for real

23:50
Beginn des Verfassens dieses nutzlosen Textes…

00:10
hmmm…
Kollege hat erneut Lust auf Kartoffeln, trotz vorherigem Schwächeanfall beim Kampf gegen Bratkartoffeln mit Pilzen. Diesmal in Form von Pommes mit Mayo…

00:41
es piept…oh… DECT-Telefone von vorne

01:04
Fertig… Oh… ich will ins Bett…

01:30
Konspirativer Entschluss, nach Hause zu fahren mit der 2:05er Tram

01:35
Abmarsch aus dem Kongress

01:41
OK… Abmarsch war zu früh… Tram kommt erst in 24 min… Fuck

01:42
Wir marschieren zu Fuß… auf zum Hotel…

01:43
oh oh… erstes Hindernis… Strasse ohne Ampel und vorbeifahrender Polizei… Anmerkung des Kollegen, dass ein anderer Kollege in Aachen löhnen musste…

01:44
Polizei fährt weg… OK, Strasse kann überquert werden. Andererseits wo ist denn hier auch ein Verkehrsüberweg.. ah… oh… da hinten… egal

01:45
Hotelanschrift gesichtet:
Alexanderplatz 5
Alexanderstrasse 7
seltsam

02:00
Ankunft am Hotel. Hah… schneller als die Tram… geht doch 🙂

02:05
bettfertig machen…. oh… endlich schlafen.

02:10
OK, könnte etwas länger dauern

02:30
Nachtruhe…

03:00
kann nich einschlafen

04:00
kann … nicht… einschlafen…

04:10
dimdebelibimdedim… äääh… ok, es hat aufgehört…

04:20
dimdebelibimdedim… hmmmmm….

04:30
dimdebelibimdedim… ich kann so langsam ein Muster erkennen

04:40
dimdebelibimdedim… aaargh

04:50
mach doch das Ding aus

05:00
MACH DAS SCHEIß DING AUS… ah… geht doch 🙂

10:45
hmmm… es is ja schon hell draussen.. oh… argh… zu spät… Die Einleitung haben wir schon mal verpasst…

11:00
schnell geduscht und aufgestanden… ich fühl mich fit… was man von Kollegen nicht sagen kann…

11:20
Frühstück…ah ich hatte ja schon Hunger…

11:40
Packen und Allgemeine Vorbereitungen

11:50
Abmarch zum Kongress… alleine… Die Kollegen schlafen weiter…doch zuerst noch einen Ausflug in … heimische Gefilde…

12:10
Hach… Saarbrücker Straße… mit einem Großen Gebäude… wer da wohl alles ansässig ist… oh… die kennen wir doch…



und die Straße selbst ? Sieht aus wie Saarbrücken… Na klasse…

12:45
Der erste richtige Vortrag…
Der Bundestrojaner…eine unterhaltsame dreiviertel Stunde…

13:40
OK, das war nett… und jetzt der harte Teil… Shopping…

13:45
Ab in den Alexa… das Drama beginnt…ok… Fotografieren verboten… Mist

13:46
Arrrgh es ist zu groß für mich…

13:47
Spontaner Beschluss in heimischere Gefilde zu gehen… Der Media Markt…

13:48
Wegsperren des Marschgepäcks… würde ja nur stören

13:50
oh… coooooool… neues iPod-Futter… könnte nurn bisserl billiger werden… ok, Erdgeschoss sieht ja schon mal nett aus…

13:55
Stockwerk 1: oh… argh… zu viele Flachbildschirme… und dann wird das auch noch gespiegelt von der Decke… aaaargh

13:57
Stockwerk 2: oha… KOCHTÖPFE IM MEDIA MARKT ??? WTF ???.. ah ne… WMF…

13:59
Stockwerk 3: ahaaaa… CDs, DVDs, Computerspiele… na das nenn ich… argh… viel zu viel Auswahl…

14:15
OK, ich hab mir dann doch endlich mal die Daft Punk Live-CD gekauft, die ich schon aus dem iTunes hatte… ja ich weiss ich blase der Musikindustrie Geld hinten rein… Aber es ist soooo geil 🙂

14:20
Und raus… wohin als nächstes… aaah… da… Thalia…

14:22
hmm… alles nich so mein Fall… einen Stockwerk tiefer…

14:22:20
Die haben ein Zwischenstockwerk als Chill-Lounge… WTF….

14:25
Und wieder im Erdgeschoss angekommen…hmm… was wollte ich hier eigentlich… ah… ja… Berliner Stadtpläne…

14:30
Ab an die Kasse…

14:31
„Ihre Ware kostet 25,65€. Sie geben 50€. Sie bekommen 24,35€ zurück. Sind Sie alleine hier, zu zweit, zu dritt….“ „Ääääh.. alleine“ *packt 2 Minipackungen Schokolade ein* „Vielen Dank, Schönen Tag wünsche ich auch“ „Danke“ „Danke“

14:32
Frage mich beim Herausgehen, ob Thalia Androidinnen ausbildet als Verkäuferin… Schöne, neue Welt…

14:33
Sehe einen Bärenladen…
Motto: Wähle Bär aus, kleide ihn mit beliebiger kindischer Kleidung, kaufe ihn und freue sich…
Was für ein Geschäftsmodell…

14:35
Was wollte ich noch… hm.. Handschuhe… oh… ein H&M…

14:37
Wo ist die Männerabteilung… ah da hinten… ganz abgelegen in einem hinteren Kämmerlein…

14:38
Hm… ha gefunden… und nochn paar Heimlatschen… Geht doch

14:40
Merke, dass heute erster „Werktag“ nach Weihnachten ist… deshalb ist das Dingen so voll…

14:50
Gut, ok, endlich bezahlt… und was nun… ah…Zahnputzbecher…